Erstellung eines kommunalen Wasserkonzepts Friedberg

Antrag vom: 05.02.2021
Vorlagen-Nr.: 16-21/1787
Antragsteller*in: Florian Uebelacker
Der Antrag basiert auf folgenden Anfragen:
Der Antrag wurde:
am 18.02.2021 von der StvV. verwiesen in den Ausschuss
  • Energie Wirtschaft Verkehr

Auf Antrag des Stadtverordneten Uebelacker wird TOP 6 zusammen mit TOP 5 (16-21/1786 Gefahrenabwehrverordnung Trinkwassernotstand) beraten.
Nach einer Stellungnahme von Bürgermeister Antkowiak beantragt Stadtverordneter Güssgen-Ackva, TOP 6 zusammen mit TOP 5 in den Ausschuss zur verweisen und bittet um Berichterstattung.
Stadtverordnetenvorsteher Hollender lässt über den Antrag abstimmen. Mit der Bitte, Beschlussvorlagen zur Gefahrenabwehr und zu einem Wassersparkonzept vorzulegen, wird der Antrag in den Ausschuss für Energie, Wirtschaft und Verkehr verwiesen.


Antragstext

Der Magistrat wird beauftragt für das Stadtgebiet von Friedberg ein kommunales Wasserkonzept bis spätestens Mitte 2022 vorzulegen. Das Konzept soll helfen, die Wasserversorgung der Stadt gerade auch vor dem Hintergrund des Klimawandels langfristig sicherzustellen.

Da die Stadt über einen eigenen Brunnen für Trinkwasser in Ockstadt verfügt und weiteres Wasser z.B. bei der Fa. Fresenius und an anderen Orten gefördert wird, soll bewertet werden, ob geeignete Maßnahmen zu definieren sind mit denen zukünftig Friedberg durch eine zusätzliche, eigene Wasserbereitstellung noch unabhängiger vom Lieferanten OVAG gestellt werden kann.

Zu untersuchen sind die Möglichkeiten der Trinkwassersubstitution durch kommunale Maßnahmen und weitere, neue Standards für baurechtliche Maßgaben.

Zur Erstellung des Konzeptes sind Fördermittel des Bundes und / oder des Landes Hessen zu beantragen. Das Konzept bedarf eines Monitorings und Fortschreibung z.B. nach fünf weiteren Jahren.