Wo bleibt die neue Kaiserstraße ?

Bündnis90/Die Grünen fordern zügiges Handeln des Friedberger Magistrates zur Entwicklung der Kaiserstraße 

Fast vergessen ist der Auftrag an die Verwaltung, die Neugestaltung der Kaiserstraße voranzutreiben. Monatelanges Ringen in den Fraktionen hatte zu einem Kompromiss geführt, der 2012 endlich mit einem Beschluss im Stadtparlament besiegelt wurde. Auch wenn man die Blockade der Straßenbeitragssatzung mit berücksichtigt, die unvorhersehbare Kosten für die Grundstückseigentümer bedeutet hätte, so ist nicht nachvollziehbar, warum nach Abschaffung derselben in Jahr 2018 keine Fortschritte zu erkennen sind. „Seit Jahren warten die Friedbergerinnen und Friedberger auf die Erneuerung der Lebensader unserer Stadt“ sagt Markus Fenske, Spitzenkandidat der Friedberger Grünen.

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Der Bauer mit den Regenwürmern

Onlineveranstaltung begeistert Publikum

In einer Onlineveranstaltung mit Biolandwirt Josef Braun aus Freising, Prof. Dr.  Andreas Gattinger, Leiter der Professur für Ökologischen Landbau mit dem Schwerpunkt nachhaltige Bodennutzung an der Universität Gießen und dem Wetterauer Kreislandwirt Michael Schneller, Assenheim, stand die Bedeutung einer bodenschonenden Landbewirtschaftung mit Humusaufbau als Klimachance im Mittelpunkt. Frank Uwe Pfuhl von der NABU-Umweltwerkstatt Wetterau, die auch die Onlineplattform organisierte, moderierte die Veranstaltung. Nach ihren Eingangsbeiträgen und einer anschließenden Diskussion beantworteten die Fachleute auch viele Fragen aus dem Publikum.

Zu Beginn wurde der Biohof von Josef Braun in einem kurzen Film vorgestellt, der als „der Bauer mit den Regenwürmern“ zeigt, wie ohne den Einsatz von Mineraldünger durch die Humusbildung der Bodenlebewesen, den Einsatz von eigen erzeugtem Humus und vielfältige Fruchtfolgen eine ertragreiche Landwirtschaft mit Verzicht auf Pestizide möglich ist.

Anlässlich des Weltbodentages am 5.12.20 wird er am 6.12.20 um 16.30 Uhr nochmal gezeigt. Wer die Gelegenheit nutzen will, kann sich hier anmelden Link

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Mit frischem Wind

Die Friedberger GRÜNEN treten mit 34 Kandidatinnen und Kandidaten bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung im kommenden März an. Die Liste führen Alexia Anders und Markus Fenske an. Die 34jährige Einzelhändlerin aus der Altstadt und der 53jährige selbständige Rechtsanwalt aus Ockstadt kennen die Probleme der Stadt und möchten nachhaltige Lösungen voranbringen. Fenske bringt neben seiner beruflichen Qualifikation auch seine Erfahrung als Magistratsmitglied und ehemaliger Bürgermeisterkandidat ein. Anders ist Einzelhändlerin, kennt die Probleme, die gerade durch die Coronakrise verschärft werden und ist in der Einzelhandelsbranche in Friedberg gut vernetzt.

Gemeinsam wollen sie die zukunftsweisende Gestaltung der Kaiserstraße und der Kaserne realisieren und auch ansonsten frischen Wind in verkrustete Strukturen bringen.

Insgesamt treten nicht nur mehr Bewerberinnen und Bewerber als je zuvor für die GRÜNEN in Friedberg an, die Liste ist auch jünger und weiblicher geworden. Der jüngste Bewerber ist der 19jährige Ossenheimer Mario Wendig auf Platz 20. Die 25jährige Runa Neuwirth ist die jüngste Bewerberin, sie kandidiert auf Platz 3. Die Lehramtsstudentin arbeitet neben ihrem Studium für den Kinderschutzbund in der Hortbetreuung an der Musterschule und möchte sich im Stadtparlament für Frauenförderung, Nachhaltigkeit und bessere Fahrradwege einsetzen.

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Kaserne wird Neustadt

Wir wünschen uns alle, dass der neue Stadtteil morgen schon realisiert ist, aber es ist noch ein langer Weg bis zur Bebauung der Kaserne

Der derzeit vorliegende Rahmenplan, über den die Stadtverordnetenversammlung am 10. Dezmeber abstimmen, gibt Auskunft, wie die Flächenanteile des Geländes genutzt werden sollen. Dies bildet dann zwar eine Grundlage für Preisverhandlungen mit der BImA hat dann aber mit der späteren, konkreten Ausgestaltung des Stadtteiles nicht so viel zu tun. „Zum Glück, muss man sagen, denn die Möglichkeiten, den neuen Stadtteil für die Zukunft zu gestalten, sprengen derzeit die Vorstellungskraft des Magistrats und der Verwaltung”, meint Bernd Stiller, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion im Stadtparlament.

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Grüner Vorstand setzt neue Impulse in der Stadtpolitik

Aufgrund der stark steigenen Zahl der Mitglieder und deren Interesse, selbst aktiv zu werden, wurde das neue Vorstandsteam mit fünf Mitgliedern gewählt.

Alexia Anders, Inhaberin des neueröffneten Unverpackt-Ladens will sich für die Entwicklung des Innenstadt einsetzen. „Eine sinnvolle Nutzung des Gebäudes des ehemaligen Kaufhaus Joh und der Ausbau der Kaiserstraße als Teil eines Gesamtkonzeptes für die Innenstadt müssen schnellstmöglich erreicht werden.“

Die Sozialarbeiterin im Jugendbereich Julia Cellarius ist seit einigen Jahren politisch aktiv im Friedberger Sozialausschusses. „Mehr jüngere Frauen und Männer wollen sich für die ein sozialeres und ökologischeres Friedberg engagieren. Politik muss transparenter und wahrnehmbarer werden.“

Rechtsanwalt Markus Fenske ist bekannt als dienstältestes Magistratsmitglied mit vielfachen politischen Erfahrungen. Er weiß, wie in Friedberg Politik gemacht wird. „Wir müssen anfangen Friedberg zukunftsfähig zu gestalten, statt nur zu verwalten! Der Lockdown hat gezeigt, dass nur, wenn wir solidarisch handeln, auch große Themen gemeistert werden können. So retten wir unsere Öko-Systeme.

Dabei sind weiterhin Rudi Mewes und Karl Moch. Rudi Mewes ist stellvertretender Vorsitzender des Ortsbeirates Kernstadt und setzt sich für ein intaktes ökologischen, ökonomischen und sozialen Umfeld ein. zutreten. Zur Zeit kümmert er sich als Hausmann um seine junge Familie betrachtet sich als „Überzeugungs-Friedberger“.

Diplom-Betriebswirt Karl Moch sieht Chancen in staatlichen Förderungsprogrammen, die für eine zukunftsfähige, soziale und umweltfreundliche Infrastruktur in Friedberg eingesetzt werden können.

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Radweg nach Florstadt

Der direkte Weg zwischen Friedberg und Florstadt – die Bundesstraße 275 ohne Radweg – ist für Fahrradfahrer, die vor allem aus beruflichen Gründen eine schnelle Möglichkeit auf dem Weg nach Friedberg suchen, lebensgefährlich. Alternative Wege sind wesentlich länger und beschwerlicher und damit für diesen Personenkreis unzumutbar.

Lückenschluss im Radwegenetz

Die GRÜNEN in beiden Orten nehmen sich diesem Lückenschluss an, der nicht nur zur Verkehrssicherheit beiträgt, sondern auch unter Umweltgesichtspunkten zum Umsteigen vom Auto auf das Fahrrad motiviert. Dazu Gerhard Salz aus Florstadt: „Über den Bundestagsabgeordneten Wolfgang Strengmann-Kuhn haben wir bereits eine Anfrage an das Bundesverkehrsministerium gerichtet. Darin wird eine eingehende Prüfung bis Ende 2020 zugesagt. Im Radwegeplan des Wetteraukreises ist dieser Lückenschluss mit einer sehr hohen Priorität versehen.“ Bernd Stiller aus Friedberg ergänzt: „Wir erwarten hier einen konkreten Planungsauftrag seitens des Bundes an die Hessische Straßenbauverwaltung!“

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Autos raus aus Fauerbach

GRÜNE wollen Umlegung der B275 prüfen lassen

Friedberg soll wieder mehr Gestaltungsmöglichkeiten über seine innerstädtischen Straßen bekommen. Die Bundesstraße 275 soll aus dem Stadtgebiet raus und auf einen alternativen bereits bestehenden Straßenabschnitt verlaufen. 

„In Fauerbach, das ja sehr stark geprägt ist durch die B275, könnte beispielsweise der Knotenpunkt an der Metzgerei Herold völlig neu und wesentlich sicherer gestaltet werden.“, betont Dr.-Ing. Nicholas Hollmann, Fraktionsmitglied der GRÜNEN. „Auch eine zweite Anbindung des neuen Wohngebiets ‚Alte Zuckerfabrik‘ über die Fritz-Reuter-Straße wäre plötzlich machbar.“, so die Überzeugung von Nicholas Hollmann.

Das wurde von fast allen Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung bereits gefordert, um die sehr kritische Verkehrssituation an der KITA Rübenburg zu entschärfen; ist aber zur Zeit wegen der B275 nicht umzusetzen.„Fast die gesamte Hauptstraße in Fauerbach wird an Lebensqualität gewinnen.“, ist sich Bernd Stiller sicher, denn auch die Verkehrsbelastung wird zurückgehen.

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Radsafari

Fahrradfahren in Friedberg, alles anders als eine Selbstverständlichkeit. Wer auf den Straßen unserer Stadt unterwegs ist, muss sich auskennen, Schleichwege nutzen um Gefahrenstellen zu umfahren. Die Beschilderung wechselt oft und es gibt wohl keinen Typ von Fahrradweg, der in Friedberg nicht ausprobiert wurde. Alleine auf der Hauptachse von Süden nach Norden kann man einiges erleben, wenn man sich den Radweg genauer anschaut.

Am Sonntag, 25.Oktober wollen wir uns um 14 Uhr auf Radsafari begeben, beginnend vom Elvis-Presley-Kreisel vor der Kaserne, in der mal tausende neue Stadtbürger wohnen sollen. Entlang der Frankfurter Straße / Kaiserstraße bis zur Burg werden wir unsere Beobachtung als Fahrradfahrer feststellen. Jeder bringe sein eigenes Gefährt mit, Teilnahme ist kostenfrei und auf eigene Gefahr.

Anschließend werden in der Burg die Erfahrungen bei einer Tasse Kaffee diskutiert (Bitte Tasse mitbringen)

KreistagsKandidat*innen

Die Wetterauer Grünen stellten ihre Kreisliste für die Kommunalwahl im März nächsten Jahr auf. Mit dabei auf eine der vordersten Plätze: Thomas Zebunke (2. von links) aus Friedberg, der bereits aktuell seine Kompetenz insbesondere in der ökologischem Landwirtschaft im Kreistag einbringt.

Herzlichen Glückwunsch Thomas !!

Kaserne autofrei planen!

Im Beteiligungsverfahren (ISEK) hatten sich viele Bürger*innen für eine Planung des künftigen neuen Wohnviertels “Ray Barracks” mit weniger Autoverkehr ausgesprochen. Was dort möglich ist und was frühzeitig in der Planung beachtet werden muss, stellte Eric Kruzycki vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf Einladung der Friedberger Grünen im September in einer öffentlichen Veranstaltung auf dem Elvis-Presley-Platz vor: Mit seinem aktuellen Projekt „Wohnen leitet Mobilität“ zeigt der VCD die Vorteile einer umfassenden Zusammenarbeit von den verschiedenen Akteuren der Wohnungswirtschaft, Mobilitätsdienstleistern und der kommunalen Verwaltung: Gemeinsam lassen sich intelligente und nachhaltige Formen von Mobilität am Wohnort ermöglichen und bezahlbar gestalten.

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Klimaschutz ist WaldSchutz

Revierförsterin Eva-Maria Kirchler und der stellvertretende Forstamtsleiter Thomas Götz berichten über die dramatischen Waldschäden im Friedberger Stadtwald und die Möglichkeiten und Schwierigkeiten den Wald zu retten

Mehr Waldschutz – auch durch die Errichtung durch Windkraftanlagen am Winterstein – fordern die TeilnehmerInnen des Waldbeganges. Dabei auch Frank Diefenbach, Sprecher für Wald der Landtagsfraktion der Grünen und Kathrin Anders, Wetterauer Landtagsabgeordnete der Grünen aus Bad Vilbel

Das Waldsterben auch am Winterstein ist nur durch Klimaschutz aufzuhalten

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CDU und SPD blockieren Stadtgestaltung

Die Fraktion Die Grünen hat sich in der Stadtverordnetenversammmlung erneut für eine aktive Mitgestaltung der Stadt bei der Planung der Personenunterführung am Bahnhof eingesetzt. Die Fraktionen von CDU und SPD blockierten den Antrag der Grünen allerdings, denn so Olaf Beisel von der CDU „Die Bahn bestimmt die Lösung nach eigenen Kriterien, wir haben da nichts zu melden“. „Eine Beschäftigung des Magistrats ist sinnlos, man soll den Antrag zurückziehen“, forderter Dr.Rack, Fraktionsvorsitzender der SPD.

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Die Griee Werrera babbelt weiter

…… am 19. September zwischen 10.00 und 12.00 Uhr in Friedberg-West vor dem Regenbogen-Bioladen in Friedberg.

Der Ortsverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hatte Mitte August zusammen mit den Rosbacher Grünen das kleine feine Quellwasserschwimmbad in Ockstadt besucht. Ende August setzten die Grünen ihren Dialog vor dem Rodheimer Schwimmbad fort. Denn gerade diese grüne Oase mitten im schönen Rodheim sorgte kürzlich für Debatten in der Rosbacher Stadtverordnetenversammlung. Und dabei ging es um viel Geld.

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Friedberger Grüne im Einvernehmen mit dem Handel

‚Friedberg hat’s‘ und die Grünen der Kreisstadt sind sich weitgehend einig in ihrer Kritik an dem nun seit Jahrzehnten andauernden Stillstand bei der Neugestaltung der Kaiserstraße.

Im August kam es zu einer Aussprache auf dem ‚Stadtstrand‘ vor ‚Lederwaren Steck‘ zur Situation des Handels und der Gastronomie in der Stadt. Aktuell führt der Verein der Einzelhändler und Gewerbetreibenden ‚Friedberg hat`s‘ mit großem Anklang die Aktion „Friedberg macht Urlaub“ zur Belebung der Friedberger Innenstadt durch. „Solche Aktionen waren in der Vergangenheit wichtig und werden es noch mehr in der Zukunft sein. Dabei haben uns die Fachämter der Stadtverwaltung immer gut unterstütz“ führte Ulf Berger, Sprecher von ‚Friedberg hat´s‘ aus.

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