Grüne fordern europäische Solidarität auch in Friedberg

Friedberg soll pro Monat bis zu drei Flüchtlingsfamilien aus Syrien Schutz gewähren

DSC03404Angesichts der dramatischen Situation in Griechenland und der Türkei, wo Kriegsflüchtlinge wieder in Richtung ihrer unsicheren Heimat abgeschoben werden und verzweifelt unter katastrophalen Zuständen in Zeltstädten interniert sind, erscheinen Nachrichten von leerstehenden, frisch sanierten Flüchtlingsunterkünften in Hessen zynisch.

In nationalstaatlichen Alleingängen haben die Balkanländer zusammen mit Österreich die Balkanroute geschlossen. Protest dagegen regte sich in Deutschland kaum. Man hat das Gefühl, dass bis in die Kommunen hinein alle froh sind, dass andere „den Karren aus dem Dreck“ ziehen. In Sonntagsreden werden in Berlin und Wiesbaden europäische Solidarität gefordert, aber die   Ermahnungen des UN-Flüchtlingshilfe zu einer humaneren Flüchtlingspolitik überhört man gerne.

Jetzt reist der hessische Sozialminister durch die Lande, um die in aller Eile ausgebauten Erstaufnahmeeinrichtungen (EAE) wieder zu schließen – in Friedberg ist die EAE in den Ray-Barracks völlig leer und sicher ein Kandidat für direkte Schließung. „Das Schließen von gerade aufgebauten EAEs und anderen Unterkünften heißt auch, dass entgegen früherer Prognosen kaum noch Flüchtlinge in den Kommunen ankommen werden. Das ist angesichts der Meldungen aus Griechenland und dem Nahen Osten zynisch, gibt es doch weiterhin viele Menschen, die vor Krieg und Terror fliehen!“, meint der GRÜNE Stadtverordnete Andrej Seuss.
Grüne fordern europäische Solidarität auch in Friedberg weiterlesen

In Friedberg geht’s weiter

Bahnhof_2016Wer in Friedberg am Bahnhof ankommt, ist ziemlich hilflos, sucht sie oder er Hinweise auf mögliche Weiterfahrten mit dem Bus. Grüne Friedberg zeigen, wie es in Friedberg weiter geht. „Mit dem Bus können alle Stadtteile und Nachbargemeinden erreicht werden“, erklärt Bernd Stiller, verkehrspolitischer Sprecher der Friedberger Grünen Fraktion. Insbesondere der Stadtbus, der auf Initiative der Grünen vor einigen Jahren eingerichtet wurde, ermöglicht die Weiterfahrt auf die Kaiserstraße und anderen Zielen in der Kernstadt und Fauerbach. „Im Internet kann der Lageplan der Bushaltestellen heruntergeladen werden, im Bahnhof und auch an den Bushaltestellen gibt es diese Information nicht“,  wundert sich Marie Hohmann, Spitzenkandidatin der Friedberger Grünen und tägliche Nutzerin des öffentlichen Nahverkehrs. So bleibt einem Ortsunkundigen nichts anderes, als sich von Bushaltestelle zu Bushaltestelle zu bewegen und die Fahrpläne zu studieren. Auch einen Stadtplan mit Straßenverzeichnis wird man im Bahnhof und auch im Umfeld vergeblich suchen.

In Friedberg geht’s weiter weiterlesen

Förderprogramme für Friedberg!

aHa Besuch Martina Feldmayer(MdL) 26.02.2016Besuch von Martina Feldmayer (MdL), B90/Grüne am 26.02. in Friedberg
Auf Einladung des Ortsverbands der GRÜNEN verschaffte sich die Landtagsabgeordnte Martina Feldmayer einen Eindruck über den Förderbedarf im Kultur- und Stadtentwicklungsbereich in Friedberg.
Bei ihrer ersten Station, dem Theater Altes Hallenbad, zeigte sie sich begeistert, dass die Idee, das Alte Hallenbad Friedberg in ein Theater- und Kulturzentrum zu verwandeln, jetzt umgesetzt wird. Als sie vor zwei Jahren zum ersten Mal auf Einladung der Grünen das Hallenbad besichtigte, hätte sie sich nicht vorstellen können, dass sich mit ehrenamtlichen Engagement so viel bewegen ließe. „Hier zeigt sich, dass man mit Beständigkeit und guten Ideen etwas bewirken kann!“ zeigte sich die kulturpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion der GRÜNEN begeistert. Bei der Führung durch das Gebäude waren die Teilnehmer positiv überrascht über den Stand des Umbaus. Die Kreistagsabgeordente Silvia Klein meinte, hier entwickle sich ein überregionales Kulturzentrum, dass eine wichtige Versorgungslücke schließe.

Förderprogramme für Friedberg! weiterlesen

Grüne kämpfen weiter für Windkraft auf dem Winterstein

5.Vernetzungstreffen Windpark WintersteinVor fünf Jahren sind die Grünen aus allen vier Anrainergemeinden des Wintersteins gemeinsam mit großer Energie ins Windkraftprojekt gestartet. Am Montag, 22. Februar, kamen sie zu ihrem 5. Vernetzungstreffen im Alten Hallenbad in Friedberg zusammen. „Dass wir im 5. Jahr ohne ein Windrad auf dem Winterstein zusammensitzen, zeigt, was man für einen langen Atem haben muss“, sagte Bernd Stiller, energiepolitischer Sprecher der Friedberger Grünen. „Aber wir bleiben dran.“ Schließlich ist der Winterstein eine der windreichsten Gegenden in Südhessen.
Kommunen sind wichtige Treiber beim Ausbau erneuerbarer Energien und können gleichzeitig davon profitieren. „Wir wollen die Windkraft auf dem Winterstein für die kommunale Wertschöpfung nutzen“, erklärte Stiller. „Dabei ist Bürgerbeteiligung wichtig: Alle Betroffenen sollen zu Beteiligten werden.“
Die Stadtverordnetenversammlungen aller Anrainergemeinden – Friedberg, Rosbach, Ober-Mörlen und Wehrheim – hatten bereits vor längerer Zeit beschlossen, das Windkraftprojekt voranzutreiben. Allerdings vermissen die Grünen das Engagement der anderen Fraktionen bzw. der Magistrate und Bürgermeister. In Friedberg hatte die fehlende Unterstützung des Projekts durch die SPD 2015 zum Ende der Zusammenarbeit geführt.  „Das Projekt steht und fällt mit dem politischen Willen“, fasste Peter Scholz, Vorsitzender der Grünen Rosbach zusammen.
Birgit Simon, erste Beigeordnete des Regionalverbands FrankfurtRheinMain, berichtete über den Stand der Dinge bezüglich der Ausweisung von Vorrangflächen für Windkraft auf dem Winterstein. Damit hätten Investoren mehr Planungssicherheit, die Genehmigungsverfahren würden schneller und kostengünstiger. „Die Prüfung der Einwendungen nach der ersten Offenlegung werden bald abgeschlossen sein“, sagte Simon. „Die Bürgerbeteiligung hat zu guten Ergebnissen geführt.“ Eine zweite Offenlegung sei für Ende des Jahres geplant.
Da der geplante Windpark auf dem Winterstein innerhalb des Radius von 15 Kilometern um ein Funkfeuer liegt, ist derzeit eine Einzelfallprüfung für jede Windkraftanlage nötig. Im Moment ist aber die Reduzierung der als kritisch bewerteten Zone auf 10 Kilometer im Gespräch. Dann wäre der Windpark nicht mehr betroffen: Er liegt bei 14,5 km. „Selbst wenn es bei den 15 Kilometern bleibt, ist das für uns kein K.-o.-Kriterium“, stellte Bernd Stiller klar. „Der Winterstein ist auch mit Einzelfallprüfung ein attraktiver Standort.“

Windpark Winterstein: Grüne Netzwerk fordert Umsetzung

Windrad-2Auch fünf Jahre nach Fukushima und der deutschen Entscheidung des Atomausstiegs gilt es, den Anteil alternativer Energieformen an der Stromproduktion zu erhöhen. Bernd Stiller, energiepolitischer Sprecher der Friedberger Grünen stellt fest: „Wer das Klima retten will, wer die Energiewende ernst meint, braucht den Winterstein als Standort für den Windpark um in Südhessen ausreichend Energien aus nicht-fossilen Brennstoffen bereitzuhalten.“ Die Grünen der Anrainergemeinden des Wintersteins engagieren sich dafür, dass in ihren Kommunen und gemeinsam der Windpark Winterstein entwickelt wird. Das zum fünften Mal stattfindende Treffen erinnert daran, dass es Ausdauer und Beharrlichkeit braucht, bis die notwendigen Voraussetzungen in den Magistraten der Kommunen geschaffen werden. Davon werden Vertreter*innen der Grünen aus den Gemeinden Wehrheim, Rosbach, Ober-Mörlen und Friedberg berichten. Birgit Simon, erste Beigeordnete des Regionalverbands FrankfurtRheinMain, und Sigbert Steffens, Vorstand der Mittelhessischen Energiegenossenschaft werden die übergeordnete Sicht darstellen, wie der Windpark Winterstein realisiert werden kann. Montag, 22.Februar, 19 Uhr im Theater Altes Hallenbad, Haagstraße 29, Friedberg

 

Grüne Friedberg fordern mehr Engagement für die Bürger*innen Friedbergs.

Grüne_Friedberg_Kommunalwahl_2016Die Wahlplakate künden es an: In weniger als drei Wochen ist Kommunalwahl in Hessen. Mit einem gut gemischten Team von erfahrenen Kommunalpolitiker*innen und neuen Gesichtern, mit unterschiedlichen Schwerpunkten, treten wir Grüne gemeinsam für ein lebenswertes und zukunftsfähiges Friedberg ein. Marie Hohmann, Spitzenkandidatin der Grünen erklärt: „wir treten ein für eine solidarische Bürgergesellschaft, an der alle teilhaben können. Eine vielseitige Kultur unter besondere Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen ist unser Ziel.“ Florian Uebelacker, amtierender Fraktionsvorsitzender führt fort: „Wir fordern stärkere Unterstützung der Ehrenamtsarbeit, die insbesondere Flüchtlinge begleitet und sich für die Integration engagiert.“ Kristina Krüger, die zum ersten Mal in Friedberg kandidiert, ergänzt: „Die Attraktivität der Stadt Friedberg ist zu steigern, damit sie für Bürger*innen wohn- und lebenswert bleibt. Ökolandbau und Naturschutz sind zu fördern“. Bernd Stiller, energiepolitischer Sprecher der Fraktion, stellt fest: „Klimaschutz und Energiewende bleiben Ziel der Grünen auch für die kommende Wahlperiode.“ Dominique Homann-Huet vervollständigt die Liste der Schwerpunkte: „Wir brauchen dringendst einen barrierefreien Busbahnhof. Des weiteren ist der Fahrradverkehr als Alternative zum Autoverkehr zu fördern.“ „Viele fleißige Helfer sind vor der Wahl und am Wahltag für die Grünen in den Wahllokalen oder im Wahlausschuss engagiert, damit die Demokratie lebendig bleibt“ bedankt sich Mehmet Turan, der für die Grünen sozialpolitische Themen in der Fraktion vertritt. „Wir Grüne sind die Einzigen, die diese Themen nachhaltig vertreten.“, stellt Andrej Seuss fest, der nach einer Pause sich wieder in das Stadtparlament zurückkehren will.
Neben den Wahlinfoständen an der Kaiserstraße an den nächsten Samstagen planen wir folgende Veranstaltungen
  • Vernetzungstreffen Windpark Winterstein: Montag, 22.Februar, 19 Uhr
  • Veranstaltung mit Martina Feldmayer (Mitglied des Landtags), 26.Februar, 15 Uhr Altes Hallenbad
  • Grünes Frühstück: Sonntag, 28.Februar 11 Uhr, Café La Dolce Vita
  • Veranstaltung mit Omid Nouripour (Mitglied des Bundestages), 29.Februar

Agrarwende jetzt

Regionalbauernverband Wetterau

Der Friedberger Grüne und Agrar- und Umweltexperte Thomas Zebunke, Kreistagskandidat in der Wetterau wirbt für eine andere Umwelt- und Verbraucherpolitik und vor allem für mehr Ökolandbau in der Wetterau. Am nächsten Mittwoch 17.2.2016 diskutiert er im Rahmen einer Podiumsveranstaltung des Kreis-Bauerverbandes mit den Spitzenkandidaten der anderen Parteien wohin sich zukünftig die Landwirtschaft entwickeln sollte.
Wir empfehlen allen Umweltinteressierten und Verbraucher*innen den Besuch der Veranstaltung in der Stadthalle Nieder-Florstadt.

Plakat Kommunalwahl 2016

Grüne_Friedberg_Kommunalwahl_2016Unser Plakat für die Kommunalwahl 2016

Von Links nach Rechts : Kristina Krüger, Peter Hohmann, Beate Neuwirth, Andrej Seuss, Harald Bernd, Johannes Contag, Carl Cellarius, Karl Moch, Dr.Stefan Nawrath, Mehmet Turan, Bernd Stiller, Michael Nowak, Karl-Wilhelm Kruse, Dominique Hohmann-Huet, Florian Uebelacker, Rudi Mewes, Marie Hohmann, Dr. Nicholas Hollmann

Mehr zu unseren Kandidaten zum Stadtparlament und zu den Ortsbeiräten gibt es >> hier <<

Bahnhof Zugang Fauerbach

2016_Durchstich FauerbachDie Fauerbacher Grünen Kristina Krüger, Thomas Zebunke und Johannes Contag bei ihrem „Ersten Spatenstich“ zum Durchbruch der Fußgängerunterführung des Friedberger Bahnhofes auf die Ostseite. Sie wollen damit darauf hinweisen, dass dieses seit Jahrzehnten immer wieder aufgeschobene Vorhaben nun endlich angepackt werden muss. Auf der Fauerbacher Seite des Bahnhofes haben sich viele junge Familien und Pendler nach Frankfurt und Gießen angesiedelt, die gerne die Bahn nutzen wollen und schon lange auf eine Aktivität der Stadt und der Bahn warten. Auch der Einzelhandel an der Fauerbacher Straße würde von dieser Öffnung profitieren. Mit der Aufschiebetaktik der anderen Parteien und des Bürgermeisters und den völlig übertriebenen Kostenschätzungen wollen sich Krüger, Zebunke und Contag nicht zufrieden geben.

Grünes Frühstück mit Tina Rodriguez: Klimaschutz

Grüne Stadträtin, Karben
Tina Rodriguez
Grüne Stadträtin für Klimaschutz und Energie in Karben

 

Sonntag, 24. Januar 11 Uhr im Café La Dolce Vita, Bismarckstraße 29a in Friedberg
Klimaschutz ist das Thema in Karben, welches die ehrenamtliche Grüne Stadträtin in den letzten Jahren bearbeitet hat. Dabei hat sie mit den Mitarbeitern der Stadtverwaltung so Einiges auf die Beine gestellt. Im Rahmen der Aktion „Hundert Kommunen für den Klimaschutz“ wurde ein Klimaschutzkonzept erarbeitet, mit dessen Umsetzung die ambitionierten Klimaschutzziele Karbens erreicht werden sollen.
Zu den verschiedenen Maßnahmen gehören unter anderem die Einrichtung einer regelmäßigen Energieberatung für Bürger, Nutzung und Produktion erneuerbarer Energien, ein effizienter Umgang mit Ressourcen bei den städtischen Betrieben (Ökoprofit) sowie Initiativen für alternative Verkehrsmittel wie Carsharing und Stadtradeln.
Von den Erfahrungen ihrer kommunalpolitischen Arbeit will sie beim Grünen Frühstück berichten.
Das Grüne Frühstück ist ein offenes Forum für alle, die an Grüner Politik interessiert sind. Es findet jeweils am 4. Sonntag im Monat um 11 Uhr in Friedberg statt.