Geht den Bürgermeisterkandidaten schon die Puste aus?

Die Friedberger GRÜNEN zeigen sich überrascht über die geringen Aktivitäten des Bürgermeister-wahlkampfes in den letzten 14 Tagen. Mit Erreichen der Stichwahl haben die beiden Kandidaten scheinbar den Wahlkampf auf Sparflamme heruntergeregelt.

Dabei hatten sich die meisten Friedbergerinnen und Friedberger am ersten Wahlgang noch gar nicht beteiligt. „Die Bürgermeisterwahl gewinnt man nicht mit Freibierspenden auf der Dorheimer Kerb und nicht mit der Verbrüderung mit Horst Weitzel.“, betonte Rudi Mewes, Sprecher der Friedberger GRÜNEN. „Wenn Klaus-Dieter Rack etwas bewegen will, sollte er besser in der SPD neue Leute und neue Ideen unterstützen und nicht den Schulterschluss mit dem Erzrivalen des scheidenden Bürgermeisters suchen.“

„Ich habe positive Resonanz auf meinen Wahlkampf unter dem Motto ‚Friedberg braucht Bewegung‘ erhalten.“, erklärte der drittplatzierte Kandidat Markus Fenske: „An Bewegung für Friedberg werde ich weiter mitwirken und hoffe darauf, dass die Wähler dafür dem richtigen Kandidaten ihre Stimme geben. Friedberg braucht einen Bürgermeister der anständig und fair denkt, spricht und handelt – Friedberg benötigt jetzt eine Handlungsperspektive. “

Inhaltlich sehen die GRÜNEN sowohl Überschneidungen im Programm von Klaus-Dieter Rack als auch mit Dirk Antkowiak. „Sicherlich haben wir beim wichtigen Thema Wohnungsbau größere Schnittmengen mit der SPD. Dirk Antkowiak hat sich aber aufgeschlossen hinsichtlich Energie- und Klimaprojekten und beim Umbau der Förderung der Kultur gezeigt.“, urteilt der Stadtverordnete Bernd Stiller „Auch wenn er als erster Stadtrat in vielen seiner Dezernate noch liefern muss, hat er in der Kämmerei bereits positiv gewirkt – Magistrat und Stadtverordnete können viel frühzeitiger als bisher den Haushalt beraten.“

„Natürlich sind wir enttäuscht, dass unser Kandidat Markus Fenske nicht mehr im Rennen ist.“, äußerte sich Ortsverbandssprecher Rudi Mewes. „Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich Markus Fenske als Hauptamtlichen in der Stadtverwaltung, weil sie ihn als engagierten und kompetenten Friedberger im Wahlkampf kennengelernt haben. Dass dies möglicherweise ein künftiger Bürgermeister Dirk Antkowiak auch so sieht, sollte man ihm nicht zum Vorwurf machen.“

Bestes Ergebnis

Markus Fenske und die Friedberger Grünen sind zu Recht zufrieden: Mit 14,8 Prozent hat Markus in der ersten Runde der Bürgermeisterwahl am 3. September das beste Ergebnis eingefahren, das je ein grüner Kandidat für den Posten in der Kreisstadt erzielt hat. Wenn der nunmehr Ex-Grüne Horst Weitzel (12,9 %) ihm keine Konkurrenz gemacht hätte, wären vermutlich noch ein paar Prozentpunkte mehr drin gewesen – möglicherweise hätte es sogar für die Stichwahl gereicht. Dort treffen nun am Tag der Bundestagswahl Dirk Antkowiak, CDU (44,8 %) und Klaus-Dieter Rack, SPD (24,7 %) aufeinander.

Der Wahlkampf beginnt

Am 3.September wird in Friedberg der neue Bürgermeister gewählt. Markus Fenske, unser Mitglied im Magistrat, hat gute Chancen, denn er hat ein ausgearbeitet 12 Punkte Programm. Markus und wir als seine Unterstützer sind an den Samstagen zwischen 9:30 und 12:30 Uhr wieder auf der Kaiserstraße anzutreffen

 

  • 12.8. Elvis-Presley Platz
  • 19.8. Bindernagel
  • 26.8 zwischen Wolfengasse und Behindertenparkplatz
  • 2.9. Eingang Apothekergasse

Dann mit Bundestagwahl

  • 9.9. Elvis-Presley-Platz
  • 16.9. zwischen Wolfengasse und Behindertenparkplatz
  • 23.9. Elvis-Presley-Platz

 

Flächenverbrauch belastet Wetterau weiter

Grüne informieren über den Landesentwicklungsplan Hessen

Die Friedberger Grünen hatten am Mittwoch, 28.6.2017 zusammen mit ihrer Kreistagfraktion interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung über den Landesentwicklungsplan eingeladen. Er ist ein wichtiges Steuerinstrument für Bauen, Wirtschaft und Verkehr, über den in vielen kommunalpolitischen Gremien zur Zeit gesprochen wird.

Die Direktkandidatin der Grünen zur Bundestagswahl Kathrin Anders betonte in ihrem Grußwort den hohen Wert des Wetterauer Bodens und plädierte für eine weitgehende Einschränkung der Flächenversiegelung. „Politik muss vor allem kommende Generationen im Blick haben und nicht nur kurzfristigen Profit. Im Falle der großdimensionierten Logistikzentren und Gewerbegebiete heißt das, auch mal mit weniger als dem Maximum zufrieden zu sein und bereits erschlossene Flächen zu nutzen anstatt unberührte Äcker,“ so Anders. Flächenverbrauch belastet Wetterau weiter weiterlesen

Grüne überzeugt – Die Windräder am Winterstein kommen

Ein Interview geführt von Jürgen Wagner, Wetterauer Zeitung, erschienen am 26.06.2017

Originalquelle: Wetterauer Zeitung
http://www.wetterauer-zeitung.de/regional/wetteraukreis/friedbergbadnauheim/art472,275161

Um die Energiewende zu schaffen, müssen Windräder gebaut werden. Nur wo? Nicht auf dem Winterstein, sagen die Friedberger. Doch, genau dort, sagen die Grünen. Und begründen das auch.

Herr Uebelacker, sind Sie überrascht von der Kehrtwende des Bürgermeisters und der SPD in Sachen Windpark Winterstein?

Florian Uebelacker: Nein. Michael Kellers Haltung war es offensichtlich, seine wahren Motive nicht offen zu legen. Lange vor 2012 behauptete er, er würde sich zusammen mit anderen Bürgermeistern für Windkraft einsetzen – am Ende nur um zu kontrollieren, dass er seine taktischen Versprechungen der Öffentlichkeit und den Grünen gegenüber nicht einhalten muss. Das ist eine machtpolitisch motivierte, geplante Vorgehensweise, und die lokale SPD hat sich dem gebeugt.

In der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag werden sich die Grünen der Mehrheit beugen müssen. Die lehnt den Windpark am Wintersteinkamm ab.

Uebelacker: Die Einwendung zur zweiten Offenlage der Stadt wird so, wie sie von CDU, SPD, FDP und UWG verabschiedet werden soll, keinen Bestand haben. Der Planungsverband wird sie komplett kassieren. Grüne überzeugt – Die Windräder am Winterstein kommen weiterlesen

Besuch im Interkulturellen Garten

Besuch im Interkulturellen Garten von links nach rechts:
Kathrin Anders( Bundestagsdirektkandidatin Wetteraukreis), Martina Feldmayer ( stellvertr. Fraktionsvorsitzende Grüne Hessen Landtag), Markus Fenske ( Magistratsmitglied und Bürgermeisterkandidat Grüne Friedberg), Wolfgang Dittrich (ev.Dekanat Wetterau), Karl Moch (Vorstand Grüne Friedberg, Vorstand Jimbala)

Es folgt eine kleine Fotogallerie:
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GRÜNE Spitzenpolitiker*innen informieren sich in Friedberg und Bad Nauheim

Landwirtschaft, Bildung und Soziale Integration standen im Focus des gemeinsamen Besuchs von Kathrin Anders, Bundestagsdirektkandidatin der Grünen für den Wetteraukreis, der Landtagsabgeordneten Martina Feldmayer und dem Grünen Bürgermeisterkandidaten Markus Fenske.
Zu Beginn besuchte die Gruppe, begleitet von Vertreterinnen und Vertretern des örtlichen Naturschutzes die Kinderfarm JIMBALA in Friedberg. Auf diesem Abenteuerspielplatz können Kinder ihre Erlebnisspielräume selbst mitgestalten. Sie lernen hier den verantwortungsbewussten Umgang untereinander und mit der Natur und vieles mehr. Bei einem Rundgang gaben die Vorstandsmitglieder des Trägervereins Hannes Motsch und Jörg Hirzmann den Gästen einen umfassenden Einblick in die naturpädagogische Arbeit der Farm.
Kathrin Anders, selbst dreifache Mutter, betonte die Wichtigkeit solcher außerschulischen Lernorte für Kinder: „Das niedrigschwellige Angebot ermöglicht es Kindern aus allen sozialen Schichten, hier in freier Natur neue Erfahrungen zu sammeln. Kein anderer Raum in Friedberg bringt Kindern Umwelt und Natur in so einer tollen Erfahrungswelt näher!“

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Markus Fenske geht für Grüne ins Rennen

Bürgermeisterkandidat fordert Masterplan für Friedberg

Markus Fenske will Bürgermeister von Friedberg werden. Die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen haben den Rechtsanwalt und ehrenamtlichen Stadtrat am 30. Mai mit großer Mehrheit zu ihrem Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 3. September gewählt. Er erhielt 92 Prozent der abgegebenen, gültigen Stimmen.

Friedberg braucht Bewegung – es ist jetzt an der Zeit, Visionen für unsere Stadt im Jahr 2030 zu entwickeln“, sagte Fenske nach seiner Wahl. „Ich stehe für eine lebenswerte, familienfreundliche, nachhaltige Stadt. Dafür werde ich mich einsetzen.“ Markus Fenske geht für Grüne ins Rennen weiterlesen

GRÜNE unterstützen Bürgerinitiative!

Die GRÜNEN begrüßen das bürgerschaftliche Engagement der Initiativgruppe „Spurenleger“ ausdrücklich. Bei mehreren Besuchen der Ausstellung „Burgfrieden“ der Entwürfe zur Stadtentwicklung durch Studenten der TU-Darmstadt wurden die Chancen der Stadt deutlich aufgezeigt.  Interessant für die Grünen war hierbei der Blick von außen auf diese Stadt und die Analyse der Ist-Situation einschließlich der Defizite und der Chancen, die sich in Friedberg bieten. Wir sind mit den Studenten der Meinung, dass von der Stadtplanung des Magistrates das Potential, das die Stadt hat, nicht genutzt wird.

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Friedberg farbenfroh

Über dreihundert Bürgerinnen und Bürger demonstrierten am Samstag, 6. Mai für ein farbenfrohes Friedberg. Toleranz, Freiheit und Menschenrechte waren die zentralen Themen der Veranstaltung, die von den Friedberger Grünen unterstützt wurde. „Es soll ein Zeichen gegen Rechts gesetzt werden“, erläuterte Lena, eine der Organisatorinnen der überparteilichen Initiative. „in Friedberg ist kein Platz für rechtsradikales Geschwafel“. Der Demonstrationszug sammelte sich am Bahnhof und zog langsam zur Kaiserstraße bis zur Burg, wo die Abschlusskundgebung stattfand.

Kurzweil an der Haltestelle – Mehr Info für Bus – Fahrgäste

Nachdem in den letzten Jahren die Wartehäuschen mit Licht ausgestattet wurden, sollte nun das Augenmerk auf die Informationsgestaltung gelegt werden. Die Bushaltestellen sind Eigentum der Stadt Friedberg und die Pflege derselben ist Aufgabe der Verwaltung. Die bestehenden Schaukästen sind nur vereinzelt genutzt, um Abfahrtszeiten anzuzeigen. Andere zeigen ein vergilbtes nicht mehr aktuelles Werbeplakat der VGO. Die Schaukästen in den Wartehäuschen sollten für Informationen für die Fahrgäste genutzt werden. Es ist nicht beabsichtigt, weitere Glasflächen zu verdecken.

 

Striche malen reicht nicht

Um die Verkehrssituation für Fahrradfahrer in Friedberg zu verbessern reicht es nicht aus, Striche auf die Fahrbahn zu malen. Der Bürgermeister folgt damit nur der Empfehlung des ADFCs aus dem Jahre 2009, die bereits mehrfach im Ausschuss Energie Wirtschaft und Verkehr diskutiert wurde. Neu ist also die Idee nicht. In einer Unfallstudie hatte man festgestellt, dass die Sicherheit erhöht werden kann, wenn der Fahrradverkehr nicht mehr auf separaten Fahrradwegen geführt, sondern auf der Straße mit dem Autoverkehr zusammengelegt wird. Das erhöht die Wahrnehmung beider Verkehrsteilnehmer.

„Die Attraktivität des Fahrradverkehrs in Friedberg wird aber dadurch nicht erhöht. Ziel muss es sein, dass für die wesentlichen Wege innerhalb der Stadt ohne Auto machbar sind, sei es zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Bus“, erläutert Bernd Stiller, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion in Friedberg.

Die Grünen hatten bereits 2013 einen Antrag zur Nahmobilität eingebracht, um dem Vorrang des Autos in Friedberger Straßen ein Ende zu bereiten. Markus Fenske, Magistratsmitglied der Grünen Friedberg, ergänzt: „Mit breiten Bürgersteigen und nahen Bushaltestellen ebenso mit attraktiven Fahrradwegen und entsprechenden Abstellplätzen muss Friedberg so attraktiv sein, dass man nicht das Auto nimmt um sich innerorts zu bewegen.“

Bereits die „Lokale Agenda 21“-Gruppe hatte Handlungsbedarf bei den Fahrradwegen aufgezeigt und 2001 der Stadt Friedberg zur Bearbeitung vorgelegt. Ansätze gibt es genug. Ortskundige Fahrradfahrer kennen die autofreien Nord-Süd-Verbindungen über die Seewiese oder durch die Altstadt verlängert durch die Bismarckstraße. Eine verbesserte Beschilderung und Entschärfung der Brennpunkte würde mehr Fahrradfahrer motivieren, das Fahrrad zu nutzen. Verschiedene Vorschläge der Grünen zur Öffnung von Einbahnstraßen und der Einführung von Fahrradstraßen wurden nicht aufgenommen. Vergeblich erwartet man konkrete Planungen für Standorte von Fahradabstellanlagen, z.B. auf der Seewiese. Im Verkehrs-Ausschuss wurde schnell deutlich, dass kein Wille im Magistrat vorliegt Vorschläge aufzunehmen, weshalb 2015 bereits ein Fahrradkonzept fraktionsübergreifend gefordert wurde, das jetzt im Haushalt 2017 geplant ist.

Eine attraktive Stadt mit einem modernen Verkehrskonzept begeistert nicht nur Neubürger sondern unterstützt auch die Ansiedlung von Gewerbe und Handel. Weiße Streifen auf dem Asphalt sind ein längst überfälliger Anfang. Friedberg hat durch jahrelange Untätigkeit nicht nur bei diesem Thema Nachholbedarf.

Provinzfürsten blockieren Energiewende

2016_11_windraeder_klein1Letzte Woche hat Bürgermeister Keller mit seinen Amtskollegen über die Presse erklären lassen, dass sie dem konkreten Antrag zum Bau von sechs Windräder gemeindliches Baurecht entgegensetzen wollen, um unliebsame Investoren fernzuhalten. Nach Ansicht der Grünen werden hier baurechtliche Argumente vorgeschoben, für die keine baurechtliche Erforderlichkeit nachgewiesen werden kann. Die Grünen Friedberg interpretieren dies als vorgeschobene Planungsabsicht, ein jahrelanger Rechtsstreit wird angedroht um letztlich Windkraft auf dem Winterstein zu verhindern.

„Dabei missachtet er nicht nur den Auftrag des Stadtparlaments einen Windpark auf dem Winterstein zu entwickeln, sondern ignoriert seine Verantwortung für die regionale Umsetzung der Energiewende, wie sie von Landesebene und Bundesebene beschlossen ist,“ entrüstet sich Bernd Stiller, Energiepolitischer Sprecher der Grünen Fraktion in Friedberg. Der Winterstein ist eine der herausragensten Flächen zur Entwicklung der Windenergie in Südhessen, wie es mehrere Voruntersuchung und auch der Entwicklungsplan des Regionalverbands Rhein-Main festgestellt haben.

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