Das Kaiserforum, das ehemalige Kaufhaus Joh, steht vor seiner Umgestaltung. Die neuen Wohnungen und das reaktivierte Ladenlokal werden den Elvis-Presley-Platz beleben. Mit dem Umbau kommt auch eine neue Fassade, die moderner gestaltet ist. Aber wer bestimmt, was an dieser Stelle geeignet ist? Welche Vorgaben und Mitsprachemöglichkeiten haben Verwaltung und Friedberger Stadtgesellschaft?
Bei der letzten Stadtverordnetenversammlung wurde die Offenlegung des Bebauungsplans beschlossen. In der Zeit vom 18. Dezember bis 21. Januar besteht nun für jeden die Möglichkeit, Bedenken und Vorschläge einzubringen. Dafür sind die Unterlagen auf der städtischen Homepage oder im Bauamt einsehbar. Es ist Ansichtssache, ob im Entwurf die „tanzenden Fassaden“ mit „der angrenzenden Bebauung harmonieren“, wie es in der Anlage 3 heißt. Die Entscheidung darüber sollte aber nicht dem Bauherrn allein überlassen werden. Vielmehr sollte der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern gesucht werden. Vielleicht hilft es, drei Fassaden-Entwürfe zur Diskussion zu stellen, damit eine Entscheidung, die von möglichst vielen getragen wird, ohne Zeitverlust in den Planungslauf eingebracht werden kann.
Das Gesicht der Stadt verändert sich. Es ist entscheidend, die Stadtgesellschaft bei dem Prozess mitzunehmen, um das Miteinander zu stärken und eine breite Akzeptanz für die Umgestaltung zu erreichen. Deshalb rufen die Grünen zu einer regen Beteiligung auf.


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