Beate Neuwirth verlässt die politische Bühne nach 35 Jahren
[vorangestellt ist der Text in einfacher Sprache]
Am 20.04.2026 traf sich der neue Ortsbeirat von Bauernheim. Das Treffen war im Dorfgemeinschaftshaus.
Es war die erste Sitzung nach der Wahl. Es wurden wichtige Personen neu gewählt.
Ein besonderer Moment war die Verabschiedung von Beate Neuwirth.
Viele Menschen sagten Danke für ihre lange Arbeit. Auch Uschi Knihs sprach.
Sie bedankte sich im Namen aller. Beate Neuwirth bekam eine Pflanze geschenkt.
Beate Neuwirth war viele Jahre politisch aktiv. Sie war Stadtverordnete und im Ortsbeirat.
Sie setzte sich für wichtige Themen ein. Zum Beispiel für Bus und Bahn.
Und für sichere Straßen. Und für den Radverkehr.
Sie half auch vielen Menschen. Zum Beispiel mit Sprachkursen.
Sie lebt seit über 70 Jahren in Bauernheim. Sie hat Kinder und Enkelkinder.
Sie bleibt weiter bei den Grünen aktiv. Sie hofft auf den Bau eines Radweges.
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Am Montag, den 20.4.26 traf sich der neu gewählte Ortsbeirat von Bauernheim mit einigen „offiziellen“ und weiteren Gästen im Dorfgemeinschaftshaus zur konstituierenden Sitzung. Neben den Neuwahlen des Vorsitzenden, seiner Stellvertretung und der Schriftführer*innen gab es ein besonderes Ereignis: die Verabschiedung von Beate Neuwirth. Nachdem der Bürgermeister und der Ortsvorsteher das langjährige Engagement von Frau Neuwirth gewürdigt hatten, hob Uschi Knihs diese „Langstrecke“ hervor und bedankte sich bei ihr im Namen aller und besonders der Grünen mit einem Topf „Tränende Herzen“.
In einem Zeitraum von 35 Jahren war Beate Neuwirth insgesamt mehr als 15 Jahre als Stadtverordnete und mehr als acht Jahre im Ortsbeirat aktiv. Nachdem sich in Bauernheim zu Beginn der 90iger Jahre eine Bürgerinitiative für den Bau des Radweges nach Friedberg gegründet hatte, formierte sich auch die erste grüne Gruppe, um im Ortsbeirat aktiv zu werden. Beate Neuwirth war bereits ab 1991 als Stadtverordnete in Friedberg aktiv. Bei der Recherche ihrer Amtszeiten fällt auf, dass sie in den drei Wahlperioden 89-93, 93-97 und 97-2001 nur abschnittweise jeweils ca. zwei Jahre in der Stadtverordnetenversammlung saß. Dies erklärt sie: „Damals hatten die Grünen ein Rotationsprinzip als basisdemokratisches Modell beschlossen, bei dem Stadtverordnete nach zwei Jahren wechseln sollten, um Machtkonzentration und die Entfremdung von der Basis zu vermeiden. Diese Regelung gibt es seit geraumer Zeit nun nicht mehr.“
In der Zeit zwischen 1998 und 2011 engagierte sie sich weiter bei den Grünen, jedoch folgten zwölf Jahre ohne politische Ämter. Sie wollte sich auf die beruflichen Herausforderungen als Lehrerin und die familiären Aufgaben mit vier Kindern konzentrieren. In der Stadtverordnetenversammlung wirkte sie anschließend wieder von 2011-16 und von 2022-26. Da fällt auf, dass Beate Neuwirth in der dazwischenliegenden Legislaturperiode (2016-21) nur für zwei Wochen der Stadtverordnetenversammlung angehörte. Das kann sie so erklären: „Ich hatte mich für einen der hinteren Plätze aufstellen lassen und befand mich mit meinem Mann auf einer Marokkoreise. Überraschend wurde ich informiert, dass ich als Nachrückerin nominiert worden war. Ich konnte das Amt nicht antreten, hätte den Verzicht aber per Fax der Verwaltung mitteilen müssen. In Marrakesch damals ein funktionierendes Faxgerät zu finden, hat 2 Wochen gedauert.“
Beate Neuwirth lebt mit ihrer Familie – unterbrochen nur während des Studiums – seit über 70 Jahren in Bauernheim. Mittlerweile hat sie sieben Enkelkinder und versorgt die Großfamilie mit Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten.
Sie engagiert sich zeitintensiv im Internationalen Zentrum durch tägliche Sprachkurse für Migrantinnen und Migranten und unterstützt tatkräftig im Umsonstladen.
Im Ortsbeirat Bauernheim brachte sie vor allem die Anträge zur Verbesserung des ÖPNV, zur Verkehrssicherheit und zum Radverkehr, zur energetischen Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses, der PV-Anlage für das Feuerwehrgerätehaus, Nachpflanzungen der Baumreihe am Radweg und zur Belebung der Dorfmitte ein.
Sie wird der Gruppe B90/Die Grünen sowohl in Bauernheim, als auch in Friedberg weiterhin zur Seite stehen und erwartet den baldigen Weiterbau des Radweges nach mehr als 3 Jahrzehnten.



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