[vorangestellt ist der Text in einfacher Sprache] Die Grünen möchten den Weg zwischen Fauerbach und der Innenstadt sicherer machen. Ein geplanter neuer Tunnel wurde abgelehnt. Deshalb fordern die Grünen nun einen Plan für die bestehende große Unterführung. Die Unterführung ist wichtig, weil viele Menschen dort täglich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto unterwegs sind.
Aktuell fühlen sich viele Personen in der Unterführung unsicher. Es ist dort oft zu dunkel und es gibt viel Lärm. Das ist besonders am frühen Morgen oder am Abend unangenehm. Die Grünen wollen das ändern: Es soll besseres Licht geben und der Bereich soll schöner gestaltet werden. So wird der Weg für alle angenehmer.
Die Lösung ist schwierig, weil drei verschiedene Gruppen zuständig sind: die Stadt, Hessen Mobil und die Deutsche Bahn. Diese müssen nun zusammenarbeiten. Am 25. Juni 2026 wird dieser Plan zum ersten Mal in der Stadtverordnetenversammlung besprochen.
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Nachdem der geplante Tunneldurchstich am Bahnhof abgelehnt wurde, setzen sich die Grünen weiterhin für eine sichere Verbindung zwischen Fauerbach und der Kernstadt ein. In ihrem aktuellen Antrag fordern sie die Stadtverwaltung auf, ein Konzept für die Erhöhung der Sicherheit in der „großen Unterführung“ mit den beteiligten Akteuren zu entwickeln.
Die größte Herausforderung liegt aktuell in der komplexen Verteilung der Verantwortlichkeiten: Während die Stadt für die Wege zuständig ist, liegen die Straßenbereiche bei Hessen Mobil und die Unterführung selbst im Bereich der Deutschen Bahn. Ziel sind konkrete Maßnahmen wie optimierte Lichtverhältnisse, Lärmschutz und eine optische Aufwertung des gesamten Bereichs, um die Attraktivität und Sicherheit der Verbindung zu steigern.
Der Stadtverordnete Bernd Stiller unterstreicht die Dringlichkeit einer ganzheitlichen Lösung: „Viele Menschen sind hier täglich unterwegs, auch in den frühen Morgen- und Abendstunden. Derzeit ist die Querung der Unterführung für viele Personen mit einem Unsicherheitsgefühl verbunden“
Romy Klenner, ebenfalls Mitglied der Grünen Fraktion, ergänzt: „Die Unterführung ist aus Fauerbach kommend das „Tor zur Innenstadt“ für Autos, Busse, Radfahrende und Fußgänger*innen. Wenn ich die Unterführung zu Fuß oder mit dem Rad mit Kinderanhänger nutze, empfinde ich die Dunkelheit und die trostlose Gestaltung als sehr unangenehm. Wirklich belastend ist aber der Lärm und die Vibrationen. Mit Blick auf die Menge der täglichen Nutzer*innen muss hier einfach etwas passieren.“
Durch eine Aufwertung des Tunnels entsteht ein sicherer, attraktiver Verbindungsraum für alle Friedberger Stadtteile und ihre Bürgerinnen und Bürger. Gleichzeitig kann ein gestalterisches Konzept zur lokalen Identität beitragen und den Tunnel als positiven Bestandteil der städtischen Infrastruktur etablieren.
Der Antrag wird erstmals am 25. Juni 2026 in der Stadtverordnetenversammlung diskutiert.
Der Antrag wurde von der Kooperation aus CDU, Freien Wählern und FDP abgelehnt.
Hierzu veröffentlichte die Wetterauer Zeitung am 27.6. folgenden Beitrag:
Unser Statement dazu:
Vielleicht mehr Licht und das war es? 👇🗣️
Wir hatten ein ganzheitliches Konzept gefordert, um die Unterführung nach Fauerbach aus ihrem trostlosen und unsicheren Zustand zu holen: Lärmschutz, Farbe, mehr Verkehrssicherheit und Licht. 🎨🔇💡
Die Mehrheit aus CDU, FW und FDP hat diesen Antrag nun abgelehnt. Die Begründung: Keine Priorität, zu viel Belastung für die Verwaltung. 📉 Geblieben ist lediglich der Punkt, dass die Beleuchtung verbessert werden soll. Ob das passieren wird, ist mehr als unsicher, weil die Stadtverwaltung das nicht direkt beeinflussen kann.
Wir finden: Friedberg hat bei der Gestaltung seiner Fuß- und Radwege mehr Ehrgeiz verdient. Wer das Auto stehen lässt, sollte sich auf seinen Wegen wohl und sicher fühlen. 🚲🚶♀️
Dazu kommt: Ab 1. März 2027 werden E-Scooter Fahrrädern gleichgestellt und dürften dann auch auf den für den Radverkehr freigegebenen Fußwegen fahren. Spätestens dann muss sich die Verwaltung ohnehin mit der der Unterführung beschäftigen.


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