Fortschritte bei der Stadtentwicklung sichtbar machen

Bündnis 90/ Die Grünen fordern mehr Mut und Transparenz

[vorangestellt ist der Text in einfacher Sprache]

Die Kaiserstraße soll neu gestaltet werden.
Sie soll wieder das Herz von Friedberg sein.
Ein Ort zum Treffen, Einkaufen und Verweilen.
Viele Bäume sollen erhalten bleiben.
Das ist gut für das Klima und gegen Hitze.

Bündnis 90/Die Grünen in Friedberg unterstützen den Gewinner-Plan des Kaiserstraßen Wettbewerbs.
Wichtig ist: Die Menschen vor Ort sollen mitreden.

Auch das alte Kasernen-Gelände soll neu entwickelt werden.
Dort soll ein umweltfreundliches Wohngebiet entstehen.
Mit wenig Autos, guten Bus- und Bahn-Verbindungen
und bezahlbaren Wohnungen.

Der Bahnhof soll barrierefrei und schöner werden.
Es soll einen modernen Busbahnhof geben.
Radfahren soll einfacher werden.

Die Grünen wollen Klima-Schutz und Wirtschaft verbinden.
Leere Geschäfte sollen wieder genutzt werden.
Erneuerbare Energien sollen ausgebaut werden.

Auch Kultur ist wichtig:
Ein Kino soll wieder öffnen.
Musikschule und Theater sollen unterstützt werden.

Die Stadt soll die Bürgerinnen und Bürger gut informieren
und früh beteiligen.
Das stärkt die Demokratie.

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„Die Kaiserstraße bietet die Chance, Klimaschutz, Lebensqualität und wirtschaftliche Attraktivität miteinander zu verbinden“, betont Gudrun Friedrich, Grüne Stadtverordnete.

Gleichzeitig soll die Kaiserstraße als sozialer Kitt fungieren: „Ein Ort zum Wohlfühlen ist immer auch ein Ort der Demokratie – hier entscheidet sich, ob Menschen sich begegnen oder aneinander vorbeileben“, so Friedrich.

Der Fokus von Bündnis 90/Die Grünen bei der Entwicklung des Kasernengeländes liegt auf klaren ökologischen und sozialen Kriterien. Ziel ist eine Gestaltung als möglichst CO₂-neutrales Quartier im Schwammstadt-Konzept. Eine autoarm geplante Wohngegend mit exzellenter ÖPNV-Anbindung und bezahlbarem Wohnraum soll zum Modellprojekt moderner Stadtentwicklung werden. „Wir wollen kein Öko-Quartier für Besserverdienende, sondern einen Ort, der Klimaschutz und bezahlbares Wohnen verbindet“, betont Michaela Schremmer, Grüne Stadtverordnete und Spitzenkandidatin.

Dass der Friedberger Bahnhof derzeit wenig einladend die zahlreichen Pendler*innen empfängt, sorgt bei allen Friedberger*innen für großen Unmut. Daher fordern Bündnis 90/Die Grünen die zügige Umsetzung von Barrierefreiheit und nachhaltiger Mobilität am Bahnhof: „Der Bahnhof muss Tor zur Stadt für alle werden“. Insbesondere die Schaffung eines modernen Busbahnhofs, der barrierefreie Ausbau sowie die Förderung des Radverkehrs sind zentrale Anliegen der Friedberger Grünen.  Nach der Ablehnung des Bürgerentscheids zum geplanten Tunneldurchstich durch die konservative Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung unterstützt Bündnis 90/Die Grünen weiterhin die Bürger*innen-Initiative „Friedberg verbinden“, um dem Wunsch vieler Friedbergerinnen und Friedberger nach mehr Beteiligung Nachdruck zu verleihen.

Stadtentwicklung lebt von Beteiligung und von bürgerlichem Engagement. Im kulturellen Bereich setzen sich die Friedberger Grünen daher für ein nachhaltiges Tourismuskonzept, die Wiedereröffnung eines Kinos sowie für die Förderung bestehender Einrichtungen wie z. B. der Musikschule oder des Theaters Altes Hallenbad ein. Auch die Weiterentwicklung der Seewiese als innerstädtischer Erholungsraum soll in den nächsten Jahren insbesondere unter Beteiligung der Jugendlichen angegangen werden.

Wichtig sind den Friedberger Grünen Transparenz und eine gute Kommunikation – insbesondere bei der Stadtentwicklung. „Bei allen wichtigen Themen und Entscheidungen brauchen wir klare Information und Beteiligung der Bevölkerung: Das beginnt mit einer modernen und übersichtlichen Homepage der Stadt sowie mit der frühzeitigen Einbindung der Ortsbeiräte, in denen sich dann auch fachkundige Bürgerinnen und Bürger mit einbringen können. Das fördert nicht nur die Akzeptanz, sondern stärkt auch unsere Demokratie“, erläutert Dr. Martin Saltzwedel, Grüner Spitzenkandidat.

Hintergrund
Die vorgestellten Punkte sind Teil des Kommunalwahlprogramms 2026, das Bündnis 90/Die Grünen Friedberg in diesen Wochen detailliert vorstellen. Die vollständige Version ist nachzulesen auf https://www.gruene-friedberg.de/kommunalwahl-2026/.

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