Bündnis 90/Die Grünen Friedberg (Hessen) präsentieren Wahlprogramm 2026
Einen weiteren klaren Fokus ihres Kommunalwahlprogramms 2026 legen Bündnis 90/Die Grünen Friedberg auf praktische Lösungen für mehr Sicherheit und Sauberkeit in der Stadt. Die vorgeschlagenen Maßnahmen zielen darauf ab, strukturelle Defizite zu beheben, präventive Ansätze zu stärken und die Lebensqualität aller Bürger*innen nachhaltig zu verbessern – von der Notfallvorsorge über den öffentlichen Raum bis hin zu moderner Mobilitätssicherheit.
Sicherheit als kommunale Gemeinschaftsaufgabe
Die Grünen unterstützen die Reform der Ordnungspolizei hin zu einer bürgernahen Stadtpolizei, die kultursensibel und deeskalierend agiert. Flankiert wird dies durch den Ausbau bewährter Formate wie den „Schutzmann vor Ort“ als niedrigschwellige Anlaufstelle sowie die LEON-Hilfeinseln für Kinder und Jugendliche in Notsituationen. „Sicherheit entsteht nicht durch Überwachung, sondern durch Vertrauen und Präsenz“, betont Rudi Mewes, Mitglied im Ortsvorstand und Kandidat für die Stadtverordnetenversammlung. „Deshalb setzen wir auf präventive Begegnungsformate, Aufklärung über extremistische Symbole und die Identifizierung von Angstorten – kombiniert mit schnellen Lösungen.“
Besonderes Augenmerk liegt auf der Verkehrssicherheit: Die Grünen fordern sichere Schulwege durch bessere Beleuchtung und Querungshilfen, die Ahndung von Gehwegparken (inkl. E-Scooter) sowie barrierefreie Umleitungsrouten für Fuß- und Radverkehr bei Baustellen. „Verkehrssicherheit darf keine Frage der Fortbewegungsart sein“, so Simon Brosda, der erstmals für die Stadtverordnetenversammlung kandidiert. „Unsere Forderungen an eine zeitgemäße Mobilität stellt alle Verkehrsteilnehmenden gleichberechtigt nebeneinander.“
Sauberkeit als Ausdruck von Wertschätzung
Ein intaktes Stadtbild sei nicht nur ästhetisch, sondern auch sozial relevant, heißt es im Programm. Die Grünen schlagen vor, die Mehrweg-Pflicht in der Gastronomie konsequent umzusetzen, um Plastikmüll zu reduzieren. Zudem sollen regelmäßige Sperrmüllabholungen (auch auf Anmeldung) und eine dynamische Leerung der Altglas-Container das wilde Abstellen von Müll beenden. „Sauberkeit ist gemeinsame Verantwortung“, erklärt Ulla Bröker, die erneut für den Ortsbeirat Ossenheim kandidiert. „Daher kombinieren wir Aufklärung über Müllvermeidung – etwa durch Tauschbörsen – mit konsequentem Vorgehen gegen Umweltverschmutzer*innen sowie Ansprache und Unterstützung bei wilden Müllhalden auf Privatgelände.“
Hintergrund
Die vorgestellten Punkte sind Teil des Kommunalwahlprogramms 2026, das Bündnis 90/Die Grünen Friedberg in diesen Wochen detailliert vorstellen. Die vollständige Version ist nachzulesen auf https://www.gruene-friedberg.de/kommunalwahl-2026/.

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