Bettina Martin


Bettina Martin, 30.12.1972, Lehrerin

Seit wann lebe ich in Friedberg – und was mag ich hier besonders?
Vor über 20 Jahren habe ich die Düsseldorfer Königsallee gegen die Friedberger Kaiserstraße eingetauscht – zunächst eine pragmatische Entscheidung. Die günstige Anbindung durch den ÖPNV erleichtert mir das berufliche Pendeln zwischen Augustinerschule und Goethe-Universität. Als Mutter zweier Töchter würde ich Friedberg gerne als Mehrgenerationenstadt bezeichnen: Bildungseinrichtungen, Ärzt*innen, Geschäfte und vieles mehr sind für alle Altersgruppen fußläufig zu erreichen. Die Verbesserung von Angeboten und ihrer Erreichbarkeit sollte daher wesentlicher Bestandteil politischen Handelns sein.

Warum kandidiere ich für Bündnis 90/Die Grünen?

Als Gymnasiallehrerin für Französisch und ev. Religion sind mir das Recht auf Bildung für alle Kinder und Jugendlichen, intellektuelle Mündigkeit, freie Meinungsäußerung und der christliche Auftrag, die Lebensbedingungen auf dieser Erde dauerhaft für alle Menschen und kommenden Generationen zu erhalten, besonders wichtig. Dazu zählen u.a. der Umweltschutz, eine an den Schwächsten orientierte Nächstenliebe und die Teilhabe aller Menschen. Alle Friedberger*innen haben ein Recht auf eine saubere Umwelt, bezahlbaren Wohnraum, niedrige Energiekosten und den Zugang zu einem leistungsfähigen ÖPNV – um nur einige Themen zu nennen. Ich kandidiere für Bündnis 90 / Die Grünen, da unsere Parteidurchdachte und ehrliche Antworten auf die Probleme unserer Zeit gibt.

Meine drei wichtigsten politischen Herzensthemen:

Wir brauchen in Friedberg eine Politik des Aufbruchs! Unsere Stadt lebt vom Gestaltungswillen und der Teilhabe aller Friedberger*innen:

– Die Stimme der Friedberger*innen über Bürgerinitiativen und -entscheide stärken

– Finanzielle Beteiligung der Bürger*innen an Windkraft- und Photovoltaikprojekten

– Ein Mobilitätskonzept für alle Verkehrsteilnehmenden, das sich insbesondere auf der Kaiserstraße an den Schwächsten orientiert.

So tanke ich Energie / Das mache ich gern in meiner Freizeit:

In meiner Freizeit zieht es mich bei meinen Spaziergängen oder Fahrradtouren u.a. in das ländliche Friedberger Umland. Apfelweinwirtschaften und Biohöfe laden zum Verweilen ein. Vorträge in Naturschutzgebieten nähren meinen Geist. Kostbar sind die Lößböden, die Sauerwiesen und die Auenlandschaften der Wetterau. Sie vor dem Flächenverbrauch durch Straßen- und Siedlungsbau zu schützen, ist mir ein sehr großes Anliegen.