Willkommen in Friedberg

Die Grünen Friedberg begrüßen ausdrücklich das Engagement Friedberger Bürger für die Flüchtlinge. Während vielerorts Informationsveranstaltungen für Bürger durchgeführt werden, sucht man dieses bei der Stadt Friedberg vergebens. Der Magistrat und der Bürgermeister dürfen sich den aktuellen Anforderungen der FlüchtliFlüchtlingengshilfe nicht verwehren und sollten die vielfachen Angebote der Ehrenamtlichen einbinden und ein Netzwerk aufbauen, um möglichst viele Menschen zu erreichen.  Die Grünen fordern den Bürgermeister auf, in Frankfurt aktiv auf Weiterleitung von Flüchtlingen zu drängen und auch andere Stadtoberhäupter im Wetteraukreis für solidarische Aktionen zu gewinnen. Es gibt nicht viele Themen, die wichtiger sein können, als jetzt diese Situation zu meistern.

Presseerklärung:
Die Grünen Friedberg begrüßen ausdrücklich das Engagement Friedberger Bürger für die Flüchtlinge. „Die persönlichen Schicksale der Menschen, die Ihre Heimat verlassen müssen, rührt viele Menschen und das Bedürfnis selbst Aktiv zu werden, ist groß.“ kommentiert Florian Uebelacker, Fraktionsvorsitzender der Grünen. Dabei sind viele verunsichert, wie sie konkret helfen können, soll die Hilfe doch zielgerichtet und nachhaltig die Bedürftigen erreichen. Um das Ankommen in der Fremde zu erleichtern. geht es um Sachspenden, Patenschaften, Hilfsaktionen bis zu privaten Unterbringung.
Es gibt Initiativen wie das Internationale Zentrum, die sich für die Integration von Ausländern einsetzen und Unterstützung bei Behördengängen Deutschkurse anbieten. Neben professioneller Hilfe von Organisationen wie Caritas, das Rote Kreuz bieten auch andere Initiativen wir der „Umsonstladen“ Unterstützung im Alltag an. „Beim letzten runden Tisch war das Interesse groß“, weiß Mehmet Turan, grüner Stadtverordneter zu berichten. Rund 50 Menschen waren gekommen um Antworten zu bekommen, wie sie unterstützen können. „Einige Friedberger Bürger sind bereit Wohnraum für die Flüchtlinge anzubieten“, weiß Mehmet Turan weiter zu berichten, „doch bislang sind die Stadtoberen zurückhaltend, private Hilfe anzunehmen“. Während vielerorts Informationsveranstaltungen für Bürger durchgeführt werden, sucht man dieses bei der Stadt Friedberg vergebens. Während der Kreis eine Informationsseite zum Aufenthalt in Deutschland bereit hält, erscheint auf der Internetseite der Stadt Friedberg mit dem Stichwort „Flüchtlinge“ einzig der Hinweis auf das Internationale Zentrum Friedberg e.V..
Der Magistrat und der Bürgermeister dürfen sich den aktuellen Anforderungen der Flüchtlingshilfe nicht verwehren und sollten die vielfachen Angebote der Ehrenamtlichen einbinden und ein Netzwerk aufbauen, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Statt auf Beschränkungen durch Verordnungen und das Fehlen von Personal zu verweisen, sind Lösungen notwendig und dringend! Die derzeitigen Anstrengungen reichen nicht aus, um zukünftige Anforderungen zu meistern. Der Grüne Fraktionschef Florian Uebelacker fordert den Bürgermeister auf, in einer Sondersitzung des Haupt- und Finanzausschusses noch in den nächsten vier Wochen die aktuellen städtischen Aktivitäten der Flüchtlingshilfe darzustellen und Vorschläge für eine Ausweitung der Bemühungen darzulegen.
„Es kann nicht sein, dass Menschen in Not nicht geholfen werden kann, während viele Bürger ihre Hilfe anbieten“,kommentiert Bernd Stiller, Sprecher des Ortsverbands Bündnis 90 / Die Grünen. Die Grünen fordern den Magistrat und seinen Vorsitzenden Bürgermeister auf, die Bürger zu informieren und angebotenen Hilfeleistungen zielorientiert zu kanalisieren. Die Grünen fordern den Bürgermeister auf, in Frankfurt aktiv auf Weiterleitung von Flüchtlingen zu drängen und auch andere Stadtoberhäupter im Wetteraukreis für solidarische Aktionen zu gewinnen. Es gibt nicht viele Themen, die wichtiger sein können, als jetzt diese Situation zu meistern.

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