Neuer Vorstand der Friedberger Grünen: Breiter aufgestellt für nachhaltige Stadtentwicklung, Jugend und mehr Bürgerdialog

v.l.: Corinna Danzer, Christoph Gruß, Bernd Reichert, Eva Schmidt, Bettina Martin, Ulla Bröker, Nicholas Hollmann, Rudi Mewes

Der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen in Friedberg startet mit einem auf acht Personen erweiterten Vorstand in die kommenden zwei Jahre. Ziel ist es, die anstehende wahlfreie Zeit intensiv zu nutzen, um stadtpolitische Weichenstellungen voranzutreiben und den Dialog mit den Friedberger*innen auszubauen.

Zum neuen Vorstand gehören Ulla Bröker, Corinna Danzer, Christoph Gruß, Nicholas Hollmann, Bettina Martin, Rudi Mewes, Bernd Reichert und Eva Schmidt. „Mit vier Frauen und vier Männern steht der Vorstand für gelebte Gleichberechtigung in der politischen Praxis“, erläutert Corinna Danzer. Die gewählten Mitglieder bringen frische Impulse in die Parteiarbeit ein und decken ein breites Spektrum ab – von Gesundheit, IT, Kultur, Bildung, Jugendarbeit, Familie, Ehrenamt, Naturschutz bis Energie und Stadtplanung.

Fokus auf konkrete Sacharbeit und Jugendbeteiligung

Der gewachsene Vorstand spiegelt die ehrgeizige Agenda wider. Ulla Bröker erklärt dazu: „Nach den intensiven Wahlkämpfen der letzten Jahre liegt der Fokus voll auf der konkreten Sacharbeit.“ Der Ortsverband hat erheblich an Mitgliedern gewonnen, die künftig stärker eingebunden werden sollen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Jugendarbeit. „Die etablierten Parteien werden tendenziell älter. Als neuer Vorstand wollen wir daher parteiübergreifende Mechanismen entwickeln, um die Interessen und Bedürfnisse der jungen Generation deutlich stärker zu berücksichtigen“, betont Bettina Martin.

Klimaschutz als Chance begreifen

Angesichts der Erfahrungen mit dem extrem heißen Sommer 2026 ruft der Ortsverband dazu auf, dem Klimaschutz in Friedberg einen entscheidenden Stellenwert beizumessen. „Wichtige Bausteine wie das Klimaschutzkonzept, die kommunale Wärmeplanung und das Mobilitätskonzept werden den Weg der Stadt für die kommenden Jahre entscheidend prägen“, ist sich Nicholas Hollmann sicher. Klimaschutz vor Ort bietet große wirtschaftliche und gesellschaftliche Chancen und kann Kosten für Anpassungsmaßnahmen drastisch reduzieren. Prävention ist das Schlüsselwort. „Es reicht nicht, bei brennenden Wäldern neue Löschfahrzeuge zu kaufen. Wir müssen möglichst viele Brände im Vorfeld verhindern“, unterstreicht Christoph Gruß.

Bewegung statt Stillstand

„Wir möchten Teil der Bewegung sein, nicht des Stillstands und Friedberg mutig nach vorne bringen“, fasst Rudi Mewes das Credo des Vorstands zusammen. Die richtigen Schritte für die erforderlichen Veränderungen lassen sich jedoch nur gemeinsam finden. Ob Bürger*innen, Unternehmen, Landwirtschaft, Vereine oder Organisationen, alle sind betroffen und gefragt, eine sichere Zukunft mitzugestalten. Dies gilt besonders vor dem Hintergrund, dass die finanziellen Spielräume Friedbergs in den kommenden Jahren voraussichtlich enger werden. „Themen wie Kultur, Sport, Wohnen und Soziales sind zentral, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken“, ergänzt Eva Schmidt. Um die gegebenen Mittel sinnvoll und gerecht einzusetzen, braucht es einen nicht ausschließenden Konsens über Parteigrenzen hinweg. Mehr Bürger*innen-Beteiligung ist dafür ein zentraler Baustein.

Mehr Austausch wagen

Der Ortsverband sucht daher im engen Austausch mit der Fraktion verstärkt den Kontakt zur Bevölkerung, bewusst auch jenseits der etablierten Gremien. „Politik darf nicht nur im Sitzungssaal stattfinden, wir müssen sichtbar sein, zuhören und aktiv in den Dialog treten“, macht Bernd Reichert deutlich. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist der neu eingeführte „Kommunalpolitische Salon“, der einen offenen Raum für alle Friedberger*innen bietet, um stadtpolitische Themen im Vorfeld einer Stadtverordnetenversammlung auf Augenhöhe zu diskutieren – Gelegenheit dazu gibt es wieder am 21.10. um 20 Uhr im Butter&Salz. Weitere Formate werden folgen.

Pressekontakt:

Bündnis 90/Die Grünen Ortsverband Friedberg


[Text in einfacher Sprache]

Neuer Vorstand der Friedberger Grünen

Die Grünen in Friedberg haben einen neuen Vorstand. Der Vorstand hat jetzt 8 Mitglieder.

Die Mitglieder wollen in den nächsten 2 Jahren viel für Friedberg erreichen. Sie wollen die Stadt weiterentwickeln und mehr mit den Bürgern sprechen.

Zum neuen Vorstand gehören:

  • Ulla Bröker
  • Corinna Danzer
  • Christoph Gruß
  • Nicholas Hollmann
  • Bettina Martin
  • Rudi Mewes
  • Bernd Reichert
  • Eva Schmidt

Im Vorstand sind 4 Frauen und 4 Männer. Die Mitglieder haben Erfahrungen in vielen Bereichen. Zum Beispiel in Gesundheit, Bildung, Kultur, Umweltschutz und Stadtplanung.

Die Grünen wollen sich um wichtige Themen kümmern

Nach den letzten Wahlkämpfen wollen die Grünen wieder mehr an wichtigen Themen arbeiten. Auch neue Mitglieder sollen stärker mitmachen können.

Besonders wichtig ist die Jugend. Junge Menschen sollen bei politischen Entscheidungen mehr mitreden können.

Klimaschutz ist wichtig

Der Sommer 2026 war sehr heiß. Deshalb wollen die Grünen den Klimaschutz in Friedberg stärken.

Die Stadt plant wichtige Maßnahmen. Zum Beispiel für Wärme, Verkehr und Klimaschutz. Klimaschutz kann auch Geld sparen.

Denn es ist besser, Gefahren früh zu verhindern. Zum Beispiel sollen Wald-Brände möglichst gar nicht erst entstehen.

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Die Grünen wollen Friedberg weiterentwickeln. Dafür müssen viele Menschen zusammenarbeiten. Dazu gehören Bürger, Unternehmen, Bauern, Vereine und andere Gruppen.

Auch Themen wie Kultur, Sport, Wohnen und soziale Hilfe sind wichtig. Denn diese Themen bringen Menschen zusammen.

Die Stadt wird in den nächsten Jahren vermutlich weniger Geld zur Verfügung haben. Deshalb muss das Geld gut und gerecht eingesetzt werden.

Die Grünen wollen dafür mit allen Parteien zusammenarbeiten. Die Bürger sollen mehr Möglichkeiten bekommen, ihre Meinung zu sagen.

Mehr Gespräche mit den Bürgern

Politik soll nicht nur in Sitzungen stattfinden. Die Grünen wollen mehr mit den Menschen in Friedberg sprechen.

Dafür gibt es bereits den „Kommunalpolitischen Salon“.

Dort können alle Friedberger über wichtige Themen der Stadt sprechen. Das nächste Treffen ist am 21. Oktober 2026 um 20 Uhr.

Der Ort ist das Butter&Salz. Weitere Treffen sind geplant.

Kommunalpolitischer Salon am 2…