|
8.Mai Infostand Erneuerbare Energie
"Woche der Sonne"
Die Abhängigkeit von Erdöl, Kohle und Atom ist nach wie vor das größte Problem der Energieversorgung. Die Gefahren durch Verschmutzung der Umwelt, wie derzeit in der Bucht von Mexiko und vor der Küste der USA, sowie die weiter steigende Nachfrage machen es erforderlich, intensiv Möglichkeiten der Energieeinsparung und Nutzung erneuerbarer Energie zu fördern.  Im Rahmen der bundesweiten Aktion "Woche der Sonne" informieren die Friedberger Grünen am Samstag, 8. Mai, auf der Kaiserstraße über die sinnvolle Erzeugung und Nutzung von Energie. "Wir von Bündnis 90/Die Grünen konnten einige Initiativen in die Friedberger Stadtverordnetenversammlung einbringen" erklärt Bernd Stiller von den Friedberger Grünen. So beteiligt sich die Stadt auf Initiative von Bündnis 90/Die Grünen und Antrag der Koalition am Landesprogramm "100 Kommunen für den Klimaschutz". Dabei wird zunächst ein städtisches Energiekonzept erstellt, was anschließend umgesetzt werden soll, um Vorbild für Friedberger Bürger und Gewerbe zu sein. Auch der Beschluss des Stadtparlaments, städtische Dächer für Solaranlagen zur Verfügung zu stellen, geht auf Initiative der Grünen zurück. "In Friedberg benötigen wir noch mehr Aktivität, um unseren Beitrag für umweltschonende und zukunftweisende Energieversorgung zu bringen", sagt Bernd Stiller, Vorstand der Friedberger Grünen. Zwischen 9:30 und 12:30 Uhr informieren die Grünen am Samstag, den 8. Mai, auf der "Kleinen Freiheit" über Sonnenenergie und ihre Nutzung. Durch bessere Dämmung bis hin zum Passivhaus und Einsatz moderner Technologie lässt sich viel Energie sparen. Eine thermische Solaranlage bspw. erzeugt heißes Wasser für Heizung und Dusche. Entscheidend ist auch die Wahl der Heizungsanlage; Holzpellets und Geothermie machen den Betreiber unabhängig vom Öl- und Kohlepreis. Diskutiert wird auch die Erstellung einer Bürgersolaranlage. Wessen Dach zu klein ist, findet sich mit Anderen zusammen um gemeinsam auf einer Großfläche eine Photovoltaikanlage zu betreiben. "Eine lohnende Investition, trotz inzwischen geringerer Unterstützung vom Staat. Dazu eine Möglichkeit, die jedem offen steht, seinen Beitrag für eine bessere Zukunft zu leisten", beschreibt Bernd Stiller von den Friedberger Grünen
|