Dass man angesichts der katastrophalen Schäden des Klimawandels nicht die Hoffnung verlieren muss, zeigt die Ausstellung „Klima der Gerechtigkeit“. Projekte vor Ort in den Entwicklungsländern, getragen von den Einwohnern selbst, zeigen, wie weitere Schäden verhindert werden sollen. In Kamerun werden Bäume gepflanzt, um die Ausbreitung der Wüste zu stoppen. Biogasanlagen und Solaröfen in China ersetzen die veralteten Holzöfen. Wasserkraftwerke erzeugen Strom in Philippinen.
Neu und anschaulich ist das Thema aufgearbeitet und am Ende geht auch der Besucher mit konkreten Anregungen für sein eigenes Umfeld nach Hause. Solidarität mit der ganzen Welt – Klimawandel global begreifen und handeln lernen.
Der ökumenische Eine-Welt-Kreis Friedberg freut sich, dass es ihm gelungen ist, die Ausstellung „Klima der Gerechtigkeit“ der Vereinigten Evangelischen Mission, die bereits sehr erfolgreich in vielen Städten Deutschlands gezeigt wurde, nach Friedberg zu holen.
Eine Besonderheit der Ausstellung besteht darin, dass die Länder des Südens nicht nur als Opfer der Klimaveränderungen erscheinen. Viele einzelne Menschen, Kirchen, soziale Bewegungen und Regierungen im Süden engagieren sich dafür, einen Beitrag zur Verminderung der Erderwärmung zu leisten und gleichzeitig Vorsorge für die nicht mehr zu vermeidenden Folgen der Klimaveränderungen zu treffen.
Zum einen wird der Klimawandel, seine Ursachen und Wirkungsweise verdeutlicht. Dabei gibt es spielerische Elemente um das Thema zu „begreifen“. Des Weiteren wird jeweils ein exemplarisches Klimaproblem in einzelnen Ländern kurz, aber anschaulich dargestellt. Im dritten Teil der Ausstellung geht es darum, was wir als Organisation und vor allem auch als einzelne Menschen und Familien für den Klimaschutz tun können. Lassen Sie sich überraschen, wie konkret Sie Anregungen mit nach Hause nehmen dürfen.
Die Vereinigte Evangelische Mission ist einer Gemeinschaft von Kirchen in Europa, Asien und Afrika, zu der auch die Evangelische Kirche Hessen und Nassau gehört. Ziel ist es, in gleichberechtigter Weise sich gegenseitig zu unterstützen Menschen in Not und Konfliktsituationen.