Archiv der Kategorie: Verkehr

Grüne fordern zügigen Bau der Bahnhofsaufzüge

„Friedberg braucht den barrierefreien Zugang zu den Bahngleisen“, stellt Bernd Stiller, der verkehrspolitische Sprecher der Grünen fest. „Die Aufzüge, die Bahnfahrende mit Kinderwagen, Fahrrädern, schwerem Gepäck oder Gehbehinderung vom Fußgängertunnel auf die Bahnsteige transportieren, werden seit Jahren schmerzlich vermisst“. Unfassbar, dass die Friedberger Bürgerinnen und Bürger nun weitere Jahre warten müssen. Die Grünen fordern die Bahnverwaltung auf, umgehend die Aufzugschächte zu planen und umzusetzen.

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Verkehr im neuen Stadtteil

Dienstag, 5.Mai: Öffentliche Online-Diskussion
(Hinweise siehe unten – Weiterlesen -)

Der Grüne Ortsverband arbeitet weiter an den politischen Themen, die Friedberg betreffen und trifft sich regelmäßig einmal die Woche – allerdings online.

Wir möchten nun auch die allgemeine Diskussion ermöglichen und bieten an, öffentlich am Arbeitskreis Verkehr teilzunehmen. Am Dienstag, 5.Mai, 20 Uhr werden wir über den Sachstand Kasernengelände sprechen und die verkehrspolitischen Aspekte betrachten. Unabhängig vom ISEK-Prozess wollen wir uns die aktuelle Planung zum Kasernengelände anschauen und besprechen. Im Vordergrund des Abends stehen Informationen, Fragen und Diskussion über Mobilitätsthemen im neuen Stadtteil, wie

  • Fußverkehr
  • Radwege
  • Öffentlicher Nahverkehr
  • Liefer-, Service und Rettungsverkehr
  • motorisierter Individualverkehr

Nutzen Sie die technischen Möglichkeiten, diskutieren Sie auf fairer Basis und machen Sie gemeinsam mit uns Politik

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E-Mobilität ist erst der Anfang

Dass im WZ-Artikel vom 11.Februar die Zahl von Ladestationen in Friedberg problematisiert wird, verwundert sehr, sind doch fast alle an einem einzigen Standort bei nur einem Anbieter und stellen so kein flächendeckendes Angebot dar. Das Engagement des Bürgermeisters für den Ausbau der Infrastruktur und der Beschaffung von E-Autos für die Verwaltung, die auch auf Antrag der GRÜNEN der Öffentlichkeit zur Nutzung bereitgestellt werden, ist generell zu begrüßen, insbesondere wenn der Strom regional nachhaltig z.B. aus Windkrafträdern erzeugt wird.

Aber E-Mobilität allein löst nicht die aktuellen Verkehrsprobleme. Sowohl die Herstellung einer großen Zahl von Akkus als auch der Aufbau einer überall verfügbaren Infrastruktur zum Laden muss auch aus Umweltgesichtspunkten bewertet werden. Markus Fenske, Magistratsmitglied der GRÜNEN, sagt: „Wenigen ist geholfen, wenn die Blechlawine, die über die Autobahn von Friedberg nach Frankfurt rollt, ein Stau von Elektroautos ist.“

Die GRÜNEN sehen die Zukunft der Mobilität in einer Kombination von vielen Verkehrsmitteln, die eine schnelle, flexible aber nachhaltige Überwindung von Entfernung ermöglicht. Dazu gehört ein gut ausgebauter und vernetzter Fernverkehr und öffentlicher Nahverkehr, Verleihsysteme von E-Fahrzeugen einschließlich E-Rollern als auch Fahrrädern und auch Transportsystemen, die autonom oder individuell die letzte Meile überbrücken.

Auch im aktuellen ISEK-Prozess fordern viele Bürgerinnen und Bürger eine Verbesserung der Verkehrssituation in Friedberg. Neben den seit Jahrzehnten unbefriedigenden Situationen in der Kaiserstraße und beim Bahnhof/Busbahnhof werden die Aufenthaltsqualität für Fußgänger, die schlecht ausgebauten Radwege sowie Probleme beim öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) thematisiert. Auch die An- und Einbindung der Ortsteile wird als unzureichend beschrieben. Die GRÜNEN freuen sich über die intensive Beteiligung der Friedbergerinnen und Friedberger und fordern die zügige Bearbeitung und Umsetzung der genannten und zu priorisierenden Punkte.

Die geplante Konversion des Kasernengeländes stellt zusätzliche Herausforderungen aber auch Möglichkeiten für die Verkehrsplanung bereit. Mit althergebrachten Mobilitätsverhalten würden im neuen Kasernengelände viele Wohnungen nicht gebaut werden um Stellfläche für die vielen Autos zu realisieren. Zusätzlich würde sich eine Flut von Fahrzeugen auf die umliegenden Straßen ergießen und zu kilometerlangen Staus und letztendlich dem Kollaps des autobasierten Verkehrs führen. „Deshalb ist es erforderlich und am Ende auch kostengünstiger in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und der Radwege zu investieren um zusätzlichen Autoverkehr zu vermeiden“, stellt Bernd Stiller, Stadtverordneter der GRÜNEN, dar.

Mobilität muss neu gedacht werden, E-Autos und ausreichende Infrastruktur ist ein Anfang. Man kann Friedberg zum Titel „Hauptstadt der E-Mobilität“ beglückwünschen, das notwendige Verkehrskonzept geht aber weiter.

Tempo 30 immer noch möglich

Vor kurzem wurde die Stadt gezwungen die Tempo 30 Schilder auf der Kaiserstraße abzuschrauben. Unglaublich, wo sich alle Friedberger Bürger eine attraktive Innenstadt wünschen und mehr Freiraum für Fußgänger und Fahrradfahrer fordern. Aber es gilt, nicht den Mut zu verlieren, denn es sind noch Möglichkeiten offen. So ist mit der Neugestaltung der Kaiserstraße vieles möglich. Aber auch vorher können Bodenschwellen, Teller oder Barrieren die Geschwindigkeiten reduzieren. Mussten nicht schon immer Bodenproben auf der Kaiserstraße genommen werden, die in großzügig abgezäunten Abschnitten die Kanalisation oder Reste von römischen Siedlungen offen legen ?

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ELEKTROAUTOS DER STADT FÜR ALLE

Die Elektro-Dienstfahrzeuge der Stadt Friedberg werden abends und am Wochenende in der Regel wenig oder nicht genutzt. Die GRÜNEN haben im Oktober 2019 angeregt, dass diese Autos im Rahmen eines Carsharingmodells den Bürgerinnen und Bürgern zur Mitnutzung zugänglich gemacht werden sollen.
Sie möchten den Einstieg in die für viele noch neuartige Technologie erleichtern und gleichzeitig die städtischen Fahrzeuge noch besser auslasten. Die GRÜNEN hoffen, dass damit mehr Menschen bereit sind, die Umwelt zu schonen und auf Carsharing umstellen. Gleichzeitig wäre dies ein zusätzliches Mobilitätsangebot auch für diejenigen, die kein Auto haben.

Warum „geschützte Radwege“?

In der letzten Stadtverordnetenversammlung haben wir Grüne für die Frankfurter Straße einen „geschützten Radweg“ beantragt.

Was ist das? Warum „geschützt“?

Gute Radwege sollten getrennt vom Bürgersteig sein, um Fußgänger nicht zu gefährden. RadfahrerInnen sollten aber auch vor den Autos geschützt werden, durch Poller oder ähnliche Abtrennungen.

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Kurzweil an der Haltestelle – Mehr Info für Bus – Fahrgäste

Nachdem in den letzten Jahren die Wartehäuschen mit Licht ausgestattet wurden, sollte nun das Augenmerk auf die Informationsgestaltung gelegt werden. Die Bushaltestellen sind Eigentum der Stadt Friedberg und die Pflege derselben ist Aufgabe der Verwaltung. Die bestehenden Schaukästen sind nur vereinzelt genutzt, um Abfahrtszeiten anzuzeigen. Andere zeigen ein vergilbtes nicht mehr aktuelles Werbeplakat der VGO. Die Schaukästen in den Wartehäuschen sollten für Informationen für die Fahrgäste genutzt werden. Es ist nicht beabsichtigt, weitere Glasflächen zu verdecken.

 

Striche malen reicht nicht

Um die Verkehrssituation für Fahrradfahrer in Friedberg zu verbessern reicht es nicht aus, Striche auf die Fahrbahn zu malen. Der Bürgermeister folgt damit nur der Empfehlung des ADFCs aus dem Jahre 2009, die bereits mehrfach im Ausschuss Energie Wirtschaft und Verkehr diskutiert wurde. Neu ist also die Idee nicht. In einer Unfallstudie hatte man festgestellt, dass die Sicherheit erhöht werden kann, wenn der Fahrradverkehr nicht mehr auf separaten Fahrradwegen geführt, sondern auf der Straße mit dem Autoverkehr zusammengelegt wird. Das erhöht die Wahrnehmung beider Verkehrsteilnehmer.

„Die Attraktivität des Fahrradverkehrs in Friedberg wird aber dadurch nicht erhöht. Ziel muss es sein, dass für die wesentlichen Wege innerhalb der Stadt ohne Auto machbar sind, sei es zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Bus“, erläutert Bernd Stiller, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion in Friedberg.

Die Grünen hatten bereits 2013 einen Antrag zur Nahmobilität eingebracht, um dem Vorrang des Autos in Friedberger Straßen ein Ende zu bereiten. Markus Fenske, Magistratsmitglied der Grünen Friedberg, ergänzt: „Mit breiten Bürgersteigen und nahen Bushaltestellen ebenso mit attraktiven Fahrradwegen und entsprechenden Abstellplätzen muss Friedberg so attraktiv sein, dass man nicht das Auto nimmt um sich innerorts zu bewegen.“

Bereits die „Lokale Agenda 21“-Gruppe hatte Handlungsbedarf bei den Fahrradwegen aufgezeigt und 2001 der Stadt Friedberg zur Bearbeitung vorgelegt. Ansätze gibt es genug. Ortskundige Fahrradfahrer kennen die autofreien Nord-Süd-Verbindungen über die Seewiese oder durch die Altstadt verlängert durch die Bismarckstraße. Eine verbesserte Beschilderung und Entschärfung der Brennpunkte würde mehr Fahrradfahrer motivieren, das Fahrrad zu nutzen. Verschiedene Vorschläge der Grünen zur Öffnung von Einbahnstraßen und der Einführung von Fahrradstraßen wurden nicht aufgenommen. Vergeblich erwartet man konkrete Planungen für Standorte von Fahradabstellanlagen, z.B. auf der Seewiese. Im Verkehrs-Ausschuss wurde schnell deutlich, dass kein Wille im Magistrat vorliegt Vorschläge aufzunehmen, weshalb 2015 bereits ein Fahrradkonzept fraktionsübergreifend gefordert wurde, das jetzt im Haushalt 2017 geplant ist.

Eine attraktive Stadt mit einem modernen Verkehrskonzept begeistert nicht nur Neubürger sondern unterstützt auch die Ansiedlung von Gewerbe und Handel. Weiße Streifen auf dem Asphalt sind ein längst überfälliger Anfang. Friedberg hat durch jahrelange Untätigkeit nicht nur bei diesem Thema Nachholbedarf.

In Friedberg geht’s weiter

Bahnhof_2016Wer in Friedberg am Bahnhof ankommt, ist ziemlich hilflos, sucht sie oder er Hinweise auf mögliche Weiterfahrten mit dem Bus. Grüne Friedberg zeigen, wie es in Friedberg weiter geht. „Mit dem Bus können alle Stadtteile und Nachbargemeinden erreicht werden“, erklärt Bernd Stiller, verkehrspolitischer Sprecher der Friedberger Grünen Fraktion. Insbesondere der Stadtbus, der auf Initiative der Grünen vor einigen Jahren eingerichtet wurde, ermöglicht die Weiterfahrt auf die Kaiserstraße und anderen Zielen in der Kernstadt und Fauerbach. „Im Internet kann der Lageplan der Bushaltestellen heruntergeladen werden, im Bahnhof und auch an den Bushaltestellen gibt es diese Information nicht“,  wundert sich Marie Hohmann, Spitzenkandidatin der Friedberger Grünen und tägliche Nutzerin des öffentlichen Nahverkehrs. So bleibt einem Ortsunkundigen nichts anderes, als sich von Bushaltestelle zu Bushaltestelle zu bewegen und die Fahrpläne zu studieren. Auch einen Stadtplan mit Straßenverzeichnis wird man im Bahnhof und auch im Umfeld vergeblich suchen.

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Bahnhof Zugang Fauerbach

2016_Durchstich FauerbachDie Fauerbacher Grünen Kristina Krüger, Thomas Zebunke und Johannes Contag bei ihrem „Ersten Spatenstich“ zum Durchbruch der Fußgängerunterführung des Friedberger Bahnhofes auf die Ostseite. Sie wollen damit darauf hinweisen, dass dieses seit Jahrzehnten immer wieder aufgeschobene Vorhaben nun endlich angepackt werden muss. Auf der Fauerbacher Seite des Bahnhofes haben sich viele junge Familien und Pendler nach Frankfurt und Gießen angesiedelt, die gerne die Bahn nutzen wollen und schon lange auf eine Aktivität der Stadt und der Bahn warten. Auch der Einzelhandel an der Fauerbacher Straße würde von dieser Öffnung profitieren. Mit der Aufschiebetaktik der anderen Parteien und des Bürgermeisters und den völlig übertriebenen Kostenschätzungen wollen sich Krüger, Zebunke und Contag nicht zufrieden geben.

Neuer Busbahnhof

2014_BusBahnhofDie Grünen Friedberg fordern die Erneuerung des Busbahnhofs in Friedberg. Der Magistrat soll eine Vorplanung erstellen, denn nicht die Bahn sondern die Stadt Friedberg ist verantwortlich, die Planung voranzutreiben.

Der Busbahnhof ist längst renovierungsbedürftig. Die Bussteige sind schmal und unbeleuchtet, ungeschützt vor Wind und Regen. Weil auch Fahrzeuge parken dürfen und die Busse manövrieren müssen, ist es nicht ungefährlich, dort auf den Bus zu warten. Morgens ist der Platz mit Fahrgästen überfüllt. Ein Skandal ist der Busbahnhof aber aus Sicht der Barrierefreiheit. Das Kopfsteinpflaster ist uneben und auch für nicht behinderte Menschen schwierig zu begehen. Bordsteinkanten sind schwer zu überwinden, geschweige denn, dass ein ebenderdiger Einstieg in die Busse möglich wre. Für eine Kreisstadt unwürdig.

Aber tatsächlich nicht untypisch für Friedberg, wird doch der öffentliche Nahverkehr gänzlich sehr stiefmütterlich behandelt. Die Bushaltestellen werden von der Stadt nicht gepflegt. Seint Monaten sind viele ohne Licht und aktuellen Informationen. Von der Stadt geht keine Werbung für den Stadtbus aus und auf der Homepage gibt es keinen Hinweis. Nochmal zur Erinnerung: Der Öffentliche Nachverkehr ist eine kommunale Pflichtaufgabe und die wird in Friedberg klein geschrieben.

Der Antrag der Grünen im Stadtparlament Dezember 2015

Die Grünen begrüßen Stopp der Planungen Teilortsumgehung Fauerbach

Wenn man sich die Verkehrslage in Fauerbach in den letzten Jahren ansieht, muss man feststellen, dass sich durch die Ortsumgehung von Dorheim die Lage auf der Dorheimer Straße beruhigt hat, im Gegensatz zum wachsenden Verkehr auf der Hauptstraße und der Fauerbacher Straße. Die Teilortsumgehung hätte im Wesentlichen nur eine Entlastung der Dorheimer Straße gebracht, auf Kosten anderer Anwohner. Insgesamt hätte sich an der miesen Verkehrssituation in Fauerbach nichts geändert.

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Nahmobilität – Vorrang für Fußgänger und Radfahrer

Nahmobilität
Ein Fahrradweg führt auf eine Bushaltestelle, der Fußgängerweg darf genutzt werden. Nur das Auto wird nicht beschränkt in seiner Bewegungsfreiheit

Der Antrag der Grünen in der Stadtverordnetenversammlung am  30.Oktober  fordert die Gründung einer Arbeitsgruppe oder Beirats zur Verbesserung der Verkehrswegesituation für Fußgänger und Radfahrer. Vertreter von Verwaltung, politischen Gremien und sachkundigen Bürgern sollen Vorschläge erstellen und öffentlich diskutieren.

 

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