Archiv der Kategorie: Stadtentwicklung

Friedberger Grüne im Einvernehmen mit dem Handel

‚Friedberg hat’s‘ und die Grünen der Kreisstadt sind sich weitgehend einig in ihrer Kritik an dem nun seit Jahrzehnten andauernden Stillstand bei der Neugestaltung der Kaiserstraße.

Im August kam es zu einer Aussprache auf dem ‚Stadtstrand‘ vor ‚Lederwaren Steck‘ zur Situation des Handels und der Gastronomie in der Stadt. Aktuell führt der Verein der Einzelhändler und Gewerbetreibenden ‚Friedberg hat`s‘ mit großem Anklang die Aktion „Friedberg macht Urlaub“ zur Belebung der Friedberger Innenstadt durch. „Solche Aktionen waren in der Vergangenheit wichtig und werden es noch mehr in der Zukunft sein. Dabei haben uns die Fachämter der Stadtverwaltung immer gut unterstütz“ führte Ulf Berger, Sprecher von ‚Friedberg hat´s‘ aus.

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Außenfläche für die Gastronomie

Die Gastronomie leidet unter den Einschränkungen während der Coronakrise. Die Einschränkungen sind zum Infektionsschutz überwiegend berechtigt. Um beidem gerecht zu werden, wäre eine Lockerung, vor allem durch mehr Platz für die Bewirtung der Gäste benötigt. Ohne die Verbote für den Innenbereich anzutasten, kann auf Außenflächen zumindest ein Teil von Gästen wie vor der Corona-Zeit bewirtet werden. Bei Nichteinhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen werden die Genehmigungen sofort widerrufen.

Die Grünen fordern in Form eines Antrags in der nächsten Stadtverordnetenversammlung Flexibilität in der Friedberger Verwaltung. Unbürokratisch sollen Flächen für die Außengastronomie in der Innenstadt für die Saison 2020 genehmigt werden

Genutzt werden können

  • Parkplätze vor den Gastronomiebereichen (öffentliche und private)
  • private Flächen, wenn der/die Eigentümer einverstanden sind und keine Fluchtwege versperrt werden
  • Nebenflächen bzw. Flächen von Dritten in räumlicher Nähe zur Gaststätte, soweit es keine nennenswerte Beeinträchtigung gibt (Nutzung bis 22 Uhr)
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Verkehr im neuen Stadtteil

Dienstag, 5.Mai: Öffentliche Online-Diskussion
(Hinweise siehe unten – Weiterlesen -)

Der Grüne Ortsverband arbeitet weiter an den politischen Themen, die Friedberg betreffen und trifft sich regelmäßig einmal die Woche – allerdings online.

Wir möchten nun auch die allgemeine Diskussion ermöglichen und bieten an, öffentlich am Arbeitskreis Verkehr teilzunehmen. Am Dienstag, 5.Mai, 20 Uhr werden wir über den Sachstand Kasernengelände sprechen und die verkehrspolitischen Aspekte betrachten. Unabhängig vom ISEK-Prozess wollen wir uns die aktuelle Planung zum Kasernengelände anschauen und besprechen. Im Vordergrund des Abends stehen Informationen, Fragen und Diskussion über Mobilitätsthemen im neuen Stadtteil, wie

  • Fußverkehr
  • Radwege
  • Öffentlicher Nahverkehr
  • Liefer-, Service und Rettungsverkehr
  • motorisierter Individualverkehr

Nutzen Sie die technischen Möglichkeiten, diskutieren Sie auf fairer Basis und machen Sie gemeinsam mit uns Politik

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Tempo 30 immer noch möglich

Vor kurzem wurde die Stadt gezwungen die Tempo 30 Schilder auf der Kaiserstraße abzuschrauben. Unglaublich, wo sich alle Friedberger Bürger eine attraktive Innenstadt wünschen und mehr Freiraum für Fußgänger und Fahrradfahrer fordern. Aber es gilt, nicht den Mut zu verlieren, denn es sind noch Möglichkeiten offen. So ist mit der Neugestaltung der Kaiserstraße vieles möglich. Aber auch vorher können Bodenschwellen, Teller oder Barrieren die Geschwindigkeiten reduzieren. Mussten nicht schon immer Bodenproben auf der Kaiserstraße genommen werden, die in großzügig abgezäunten Abschnitten die Kanalisation oder Reste von römischen Siedlungen offen legen ?

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GRÜNE unterstützen Bürgerinitiative!

Die GRÜNEN begrüßen das bürgerschaftliche Engagement der Initiativgruppe „Spurenleger“ ausdrücklich. Bei mehreren Besuchen der Ausstellung „Burgfrieden“ der Entwürfe zur Stadtentwicklung durch Studenten der TU-Darmstadt wurden die Chancen der Stadt deutlich aufgezeigt.  Interessant für die Grünen war hierbei der Blick von außen auf diese Stadt und die Analyse der Ist-Situation einschließlich der Defizite und der Chancen, die sich in Friedberg bieten. Wir sind mit den Studenten der Meinung, dass von der Stadtplanung des Magistrates das Potential, das die Stadt hat, nicht genutzt wird.

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Bahnhof Zugang Fauerbach

2016_Durchstich FauerbachDie Fauerbacher Grünen Kristina Krüger, Thomas Zebunke und Johannes Contag bei ihrem „Ersten Spatenstich“ zum Durchbruch der Fußgängerunterführung des Friedberger Bahnhofes auf die Ostseite. Sie wollen damit darauf hinweisen, dass dieses seit Jahrzehnten immer wieder aufgeschobene Vorhaben nun endlich angepackt werden muss. Auf der Fauerbacher Seite des Bahnhofes haben sich viele junge Familien und Pendler nach Frankfurt und Gießen angesiedelt, die gerne die Bahn nutzen wollen und schon lange auf eine Aktivität der Stadt und der Bahn warten. Auch der Einzelhandel an der Fauerbacher Straße würde von dieser Öffnung profitieren. Mit der Aufschiebetaktik der anderen Parteien und des Bürgermeisters und den völlig übertriebenen Kostenschätzungen wollen sich Krüger, Zebunke und Contag nicht zufrieden geben.

Grüne Oase erhalten !

Edelspfad-1Bei der Ortsbegehung „Am Edelspfad“ solidarisierten sich die Grünen mit den Anwohnern des kleinen grünen Areals, das sich im Innenhof der Bebauung im Laufe der Jahrzehnte gebildet hat. Mit viel Liebe werden die Gärten gepflegt, die auch gerne für gemeinsame Aktionen den Bewohner genutzt werden. Kinder haben Klettermöglichkeiten und können Baumhäuser nutzen und wachsen im Grünen Umfeld auf, das auch von vielen Kleintieren wie Eichhörnchen, Igel oder verschiedenen Vögeln bewohnt ist. „Der Garten spielt für die sozialen Zusammenhalt eine tragende Rolle“ fasst der grüne Stadtverordnete Mehmet Turan seine Eindrücke zusammen. Undenkbar, dass die GWH, Eigentümer der Gesamtanlage, die Gärten mit vier Häusern bebauen will, was zu massiven Protesten der Anwohner führte. „Insbesondere ein beschleunigtes Verfahren ist aus Sicht der Grünen nicht vorstellbar, da dabei der ökologische Wert der Gärten nicht wirklich berücksichtigt wird“ führte der Grüne Johannes Contag, Vorsitzender des Bauausschusses aus. Inzwischen hat die GWH nach Auskunft des Magistrats eingelenkt und sucht zunächst das Gespräch mit den Mietern, um eine gemeinsame Lösung zu suchen.